Bürgermeister Vojta im Gespräch mit Bürgerinitiative zum Thema Bodenaushubdeponie

13.04.2017

Dr. Johanna Schlederer und Obmann Michael Kolek übergeben Bgm. Alexander Vojta die Flugblätter der Bürgerinitiative
Dr. Johanna Schlederer und Obmann Michael Kolek übergeben Bgm. Alexander Vojta die Flugblätter der Bürgerinitiative

Das Projekt Bodenaushubdeponie geht in Gerasdorf bei Wien in die nächste Runde. Nachdem die Projektwerber Ende des vergangenen Jahres das Projekt zurückgezogen hatten und der Genehmigungsbescheid vom Landesverwaltungsgericht aufgehoben wurde, ist eine neue Einreichung als gemeinsames Projekt "Huf-Kovanda" bereits erfolgt. Nun gilt es die Zeit bis zur ersten mündlichen Verhandlung Mitte Mai für Gespräche zu nutzen. Der Verein "Bürgerinitiative Lebenswertes Gerasdorf" machte mit einem Flugblatt erneut auf die Themen "Hügeldeponie", Betonmischwerk und Schwerverkehr aufmerksam.

Bgm. Alexander Vojta betont: "Jetzt ist es ein Gebot der Stunde, dass zwischen allen Beteiligten und allen Interessengruppen ernsthafte und seriöse Gespräche geführt werden. Bereits im Jänner und Februar hat es Besprechungen mit den beiden Projektwerbern gegeben. Ich habe jetzt auch mit dem Obmann der Bürgerinitiative Lebenswertes Gerasdorf, Michael Kolek und der ehemaligen Gemeindeärztin, Dr. Johanna Schlederer, ein sehr gutes Gespräch geführt und mir ihre Anliegen angehört. Hier versammeln sich Bürgerinnen und Bürger, die sich zurecht Sorge um die Lebensqualität in Gerasdorf machen. Da unsere Stadt auch in den nächsten Jahren stetig wachsen wird, kann nicht gleichzeitig die Wohnqualität durch ein Megaprojekt in Mitleidenschaft gezogen werden."

Bei dem Gespräch zwischen Bürgermeister und Bürgerinitiative zeigte sich, dass es durchaus den Wunsch und die Bereitschaft gibt, miteinander Lösungen zu finden. Obmann Michael Kolek sagt: "Das Hauptthema ist die Verkehrsbelastung in Gerasdorf!" Das passt auch zu der geplanten weiteren Vorgehensweise: Per Gemeinderatsbeschluss wurde Hr. DI Wolfgang Hesina als Mediator engagiert, um die Gespräche mit den Projektwerbern aufzunehmen mit dem Ziel einer alternativen Nutzung der Liegenschaft. Im besten Fall kann daraus ein echtes Mediationsverfahren entstehen. Ob dies gelingt, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen. Bgm. Vojta abschließend: "Es ist im Sinne der Gerasdorfer Bevölkerung wichtig, jetzt zu einer Lösung zu kommen."