DONAUFELD STRASSE B232 Bezirksvorsteher Georg Papai spricht sich für Teilausbau aus

05.12.2017

(FLORIDSDORF) Die Donaufeld Straße B232 - nicht zu verwechseln mit der Donaufelder Straße - ist eine geplante Hauptstraße in Floridsdorf, die von der Donau Straße (B3) abzweigen, die Groß-Jedlersdorfer-Straße (B229) queren und zur Brünner Straße (B7) in Stammersdorf führen soll. Bezirksvorsteher Georg Papai spricht sich nun für den dringenden Bau eines Teilstücks der B232 zwischen Gerasdorferstrasse/Draugasse und Hans-Czermak-Gasse aus.
Wohngebiete entlasten
Wohngebiete zu entlasten und den Verkehr auf das übergeordnete Straßennetz zu leiten, das ist das erklärte Credo von Floridsdorfs Bezirksvorsteher Georg Papai. "Dafür ist es aber unbedingt erforderlich, höherrangige Hauptrouten anzubieten und den Verkehr dort fließen zu lassen", erklärt der Bezirkschef.
Im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan ist die B232 bereits existent. "Durch die bauliche Umsetzung in diesem Abschnitt würden vor allem die Anrainerinnen und Anrainer der Ruthnergasse und der Gerasdorferstraße entlastet werden und auch die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnungen, die in diesem Bereich gerade errichtet werden bzw. in Planung sind, würde von dieser überregionalen Verbindung profitieren", begründet Bezirksvorsteher Papai seine Forderung.
Teilweise Rückwidmung denkbar
Dem Argument, dass eine zusätzliche Straße auch zusätzlichen Verkehr anziehen könnte, weiß der Bezirkschef entgegenzuwirken: "Eine durchgehende Verbindung in der derzeit gewidmeten Form könnte ungewollt Verkehr aus der Brünner Straße anziehen. Daher ist es für mich vorstellbar, die bestehende Widmung der B232 von der Gerasdorferstraße/Draugasse zur Stammersdorferstraße zurück zu widmen bzw. diese Abschnitte nur noch als Zubringer zu den Wohngebieten, aber ohne durchgehende Funktion auszugestalten."
Kein Ersatz für Öffentlichen Verkehr
Dabei ist für den Bezirksvorsteher auch klar, dass eine leistungsfähige Straße alleine die Herausforderungen durch die vermehrte Bautätigkeit in diesem Gebiet nicht wird lösen können.
"Natürlich braucht es auch eine Verbesserung bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ist für mich keine Frage von entweder oder. Es braucht beides", stellt Bezirksvorsteher Georg Papai klar.