Erfolgsmodell "U-Bahn-Stars" verlängert und ausgeweitet

01.08.2017

Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl mit Musikern in der Station Westbahnhof.   © PID/Christian Fürthner
Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl mit Musikern in der Station Westbahnhof. © PID/Christian Fürthner

Nach den vielen positiven Rückmeldungen der Fahrgäste wird das von Öffi-Stadträtin Ulli Sima initiierte Pilotprojekt der "U-Bahn-Stars" verlängert und ausgeweitet. "Ich freue mich über das positive Feedback, nun weiten wir das Projekt aus und bespielen ab Ende September auch die U-Bahn-Stationen Praterstern und Karlsplatz", so Sima.

Seit 6. Juli spielen in der U-Bahn-Station Westbahnhof täglich zwischen 15 und 23 Uhr zwölf unterschiedliche KünstlerInnen. Vorbild für das Projekt sind Metropolen wie London oder New York, wo schon seit längerem MusikerInnen ausgewählt werden, die dann in verschiedenen U-Bahn-Stationen spielen. Für die Auftritte in der Station Westbahnhof gab es ein großes Online-Voting der Fahrgäste. Insgesamt haben sich über 200 KünstlerInnen für den ersten Durchgang beworben und natürlich werden nun auch jene MusikerInnen eingeladen, die aufgrund der Vielzahl der Bewerbungen in der ersten Runde noch nicht zum Zug kamen.

Die Station Westbahnhof wird auch nach dem Ende des Pilotprojekts am 6. August weiter bespielt werden. "Wir haben das Pilotprojekt intensiv begleitet, es war ein voller Erfolg. Auch die Zusammenarbeit mit den MusikerInnen hat reibungslos geklappt", so Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Casting beim Buskers Festival

Da es durch die Ausweitung des Projekts nun noch einen größeren Pool an MusikerInnen bedarf, suchen die Wiener Linien weitere KünstlerInnen. Die nächste Chance bietet das Busker Festival für Straßenkunst vom 8.-10. September am Karlsplatz. Dort besteht die einfache Möglichkeit für neue Gruppen, für die Ausweitung des Projekts vor einer Jury vorzuspielen. Das Bewerbungsverfahren und die Teilnahmebedingungen wurden deutlich vereinfacht, auch auf die sonst übliche Bearbeitungsgebühr verzichten die Wiener Linien zukünftig. Weiterhin übernehmen die Wiener Linien die anfallenden AKM-Gebühren.

Mehr Infos auf www.wienerlinien.at/ubahnstars