Feierliche Eröffnung des generalsanierten Labors in der Krankenanstalt Rudolfstiftung

17.11.2016

Am 17.11. eröffnete Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely die topmoderne Einrichtung mit vollautomatischer Laborstraße

Ein Förderband transportiert die Blutproben zu den Vorbereitungsgeräten, z. B. Zentrifugen, der automatischen Probenverteilanlage, weiter zu den Analysegeräten und führt sie dann automatisch der Lagerung zu. Wie auf einem Flughafen zeigt ein Terminal, wie viele Proben gerade bearbeitet werden. Durch die Lagerung der Blutproben kann rasch eine neue Analyse gemacht werden - so kann verhindert werden, dass mehrmals Blut abgenommen werden muss.

"Das System ermöglicht für mehr als 95% aller Einsendungen Befunde innerhalb längstens 120 Minuten, Notfallbefunde in weniger als einer Stunde zu erstellen und der Abteilung zu übermitteln. Außerdem kommt die neue Laborstraße mit einer geringeren Blutmenge aus, was insbesondere bei Patientinnen und Patienten auf unseren Intensivstationen oder bei Kindern ein wichtiger Faktor ist", fasst Laborchefin Astrid Dossenbach-Glaninger die Vorteile zusammen.

Auch Eva Löbl, leitende Biomedizinische Analytikerin, ist vom Umbau begeistert. "Gerade im Labor spielen ArbeitnehmerInnenschutz und Hygiene eine wichtige Rolle und in den neuen Räumlichkeiten fühlen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl. Wir haben nun kurze Wege, Tageslicht in allen Arbeitsräumen, ein Beleuchtungskonzept und eine geringe Lärmbelastung", so Löbl.