FLORIDSDORFER POLIZIST 2 MONATE IM SPITAL - BV Papai besucht das Unfallopfer

21.11.2016

Der verunfallte Polizist wird von BV Georg Papai (Mitte) und Polizeigewerkschafter Pepi Fischer im Spital besucht.

Dramatische Szenen spielten sich am Abend des 23. September in Floridsdorf vor der Adresse Strebersdorfer Platz 6 ab: Ein Motorradfahrer, nach einer Polizeikontrolle auf der Flucht, war in rasender Fahrt in einen dort zur Schulwegsicherung eingeteilten Polizisten gekracht.
Über den genauen Unfallhergang werden noch Gerichte tagen. Fest steht, dass der 52-jährige Gruppeninspektor Anton F. mit solcher Wucht getroffen und auf den Asphalt geschleudert wurde, dass akute Lebensgefahr bestand und er für Wochen in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden musste.
Der erfahrene Polizist - er versieht seit 1992 seinen Dienst in der Polizeiinspektion Berlagasse - ist nicht nur in Floridsdorf im Einsatz, er wohnt auch hier. Seit der Nacht des Unfalls ließ sich Bezirksvorsteher Georg Papai regelmäßig über den zunächst äußerst kritischen Zustand des Verunfallten informieren. Nun besuchte er ihn im Spital, um sich persönlich nach seinem Genesungsfortschritt zu erkundigen.
Die gute Nachricht: Anton F. ist auf dem Weg der Besserung und darf das Krankenhaus nach fast 2 Monaten Aufenthalt dieser Tage verlassen. Der Bezirkschef dankte ihm im Beisein von Polizeigewerkschafter Bezirksrat Pepi Fischer für seinen Einsatz und informierte sich auch über die noch weiteren Behandlungen, denen sich Anton F. unterziehen muss.
"Ein Unglücksfall wie dieser macht mit einem Mal deutlich, wie gefährlich der Einsatz unserer Polizistinnen und Polizisten ist. Und das Tag für Tag, Nacht für Nacht", sagt Bezirksvorsteher Georg Papai. "Der Unfall eines ihrer Kollegen in meinem Bezirk in Ausübung seines Dienstes für unser aller Sicherheit hat mich tief betroffen gemacht. Mein Besuch im Spital war auch ein symbolischer Händedruck für alle Polizistinnen und Polizisten, um ihnen für ihre tägliche Arbeit und Leistung zu danken."