Häupl baut seine Stadtregierung im Jänner um

04.01.2017

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Wiener SPÖ-Chef schließt auch Personaländerung in Bezirken und Partei nicht aus. Keine Wartefrist für Neo-Wiener bei der Mindestsicherung.

Nach den intensiven Personaldebatten Ende 2016 wird das neue Jahr der Wiener SPÖ mit Personalrochaden eingeleitet. Bürgermeister Michael Häupl will die Stadtregierung schon rund um die Vorstandstagung im Jänner umbauen, wie er im Interview mit dem KURIER bestätigt. "Natürlich werden wir in der Vorstandstagung darüber reden. Am Parteitag wäre das eindeutig zu spät", sagt Häupl. Die neuen Stadträte sollen sich bereits bei der Klubklausur im März mit ihren Ideen präsentieren können. Häupl plant offensichtlich auch einen Umbau in den Bezirken und der Partei. "Das alles muss bis zum Landesparteitag erledigt sein", sagt Häupl. Der findet bekanntlich im April statt.

Bei der Mindestsicherung seien die Verhandlungen mit den Grünen in der Endphase, berichtet Häupl. Die angedachte Wartezeit für Zuzügler sei allerdings vom Tisch: "Weil der Koalitionspartner das nicht will und es auch in der Wiener SPÖ Bedenken dagegen gibt."