Klärung zweier Brände am Robinson-Spielplatz in Korneuburg

31.01.2017

Am 14. Jänner 2017, um 17.45 Uhr wurde die Polizeiinspektion Korneuburg über einen Brand am sogenannten Robinson-Spielplatz in Korneuburg, Bezirk Korneuburg, in Kenntnis gesetzt. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der hölzerne Kletterturm des Spielplatzes in Vollbrand stand. Erste Löschversuche der Polizisten mittels Handfeuerlöscher blieben erfolglos. Die weiteren Löscharbeiten wurden nach deren Eintreffen durch die Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg übernommen, welche den Brand schließlich unter Kontrolle brachte und um 18.30 Uhr 'Brandaus' gab. Der Stadtgemeinde Korneuburg entstand durch den Brand ein Schaden in Höhe von 10.000 Euro. Erste Erhebungen zur Täterschaft verliefen vorerst negativ.


Am 18. Jänner 2017, um 14.05 Uhr wurde die Polizeiinspektion Korneuburg telefonisch durch die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg erneut über einen Brand am Robinson-Spielplatz in Kenntnis gesetzt. Beim Eintreffen der Beamten war die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg bereits vor Ort und mit den Löscharbeiten an der brennenden Skaterrampe beschäftigt. Um 14.30 Uhr wurde durch die Feuerwehr 'Brandaus' gegeben. Der Stadtgemeinde Korneuburg entstand durch den Brand diesmal ein Schaden in Höhe von 2.000 Euro.


Durch intensive Erhebungen der Bediensteten der Polizeiinspektion Korneuburg konnten Verbindungen zwischen eingelangten Hinweisen und den an den Tatorten vorgefundenen Tatmustern hergestellt werden, die in der Folge zur Ausforschung von mehreren jugendlichen Verdächtigen führten. Im Zuge ihrer ersten Einvernahmen verstrickten sie sich teilweise in Widersprüche.
Die falschen Angaben konnten aufgrund intensiver Erhebungen widerlegt werden, was zur Ausforschung der tatsächlichen 5 jugendlichen Täter aus dem Bezirk Korneuburg im Alter von 14 bis 15 Jahren führte. Sie wurden im Beisein der Erziehungsberechtigten durch Beamte der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Korneuburg neuerlich vernommen, wobei sie sich zu den Brandstiftungen geständig zeigten. Die Brände wurden mittels Stroh und Feuerzeugbenzin entfacht. Als Motiv gaben sie an, die Taten aus Langeweile verübt zu haben.


Sie werden wegen Sachbeschädigung, schwerer Sachbeschädigung und falsche Beweisaussage an die Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt, der Jugend-wohlfahrtsträger wurde in Kenntnis gesetzt.