Leopoldstadts EX Bezirksvorsteher Karl Heinz Hora ist tod.

04.08.2017

© heinzhora.at
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Der ehemalige Bezirksvortseher hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren und verstarb im Alter von 60 Jahren. Karl Heinz Hora hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

"Es ist mit Worten nicht auszudrücken, wie sehr wir um unseren Charly Hora trauern", so der Wiener SPÖ-Klubobmann Christian Oxonitsch und die Sprecherin der SPÖ-BezirksvorsteherInnen Andrea Kalchbrenner. "Charly war ein Leopoldstädter mit Herz und Seele, hatte immer ein offenes Ohr und den geballten Respekt seiner politischen GegnerInnen."

"Von 2006 bis 2013 gestaltete Karlheinz Hora als Sprecher für Verkehr und Stadtentwicklung nicht allein seine Leopoldstadt, sondern die ganze Stadt Wien wesentlich mit. Drei Jahre lang war er als Bezirksvorsteher für seine Leopoldstadt tätig. Das Nordbahnviertel, war ihm eine Herzensangelegenheit. Er wollte damit unbedingt eine leistbare Wohngegend gestalten - was ihm auch gelang."

"Karlheinz Hora war für so viele Meilensteine in der Leopoldstadt verantwortlich. Die Neugestaltung und Modernisierung des Schiffahrtszentrums, des Pratersterns, der Ausbau des Öffinetzes zwischen 2. und 20. Bezirk, die Errichtung des Austria Campus am Wiener Nordbahnhof, der Ausbau des Radwegenetzes - um nur einige zu nennen. Er schaute auf seine LeopoldstädterInnen."

"Ein letztes Danke und eine tiefe Verneigung vor einem ganz großen Sozialdemokraten. Wir werden dich sehr vermissen, Charly", würdigen Kalchbrenner und Oxonitsch ihren langjährigen Weggefährten.

Bestürzt zeigte sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder heute über den Tod des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden und ehemaligen Bezirksvorstehers der SPÖ in der Leopoldstadt. "Jahrzehntelang war Karlheinz Hora für den zweiten Wiener Gemeindebezirk politisch aktiv und hat diesen mit großem Engagement weiterentwickelt - stets bürgernah und mit Handschlagqualität", würdigte Schieder, der Karlheinz Hora noch aus seiner Zeit im Wiener Gemeinderat kennen und schätzen gelernt hat, dessen Wirken. "Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen von Karlheinz. Er wird der Wiener Politik und der Sozialdemokratie sehr fehlen", so Schieder.

Geschockt geben sich die Leopoldstädter Freiheitlichen nach der Nachricht des überraschenden Ablebens des ehemaligen Bezirksvorstehers Charly Hora.

"Charly war ein toller Mensch", so die erste Stellungnahme des Leopoldstädter FPÖ-Bezirksobmanns LAbg. Wolfgang Seidl. Auch der Klubobmann des 2. Bezirks, BR Franz Lindenbauer, zeigt sich bestürzt und erinnert sich: "Charly hat die Leopoldstadt maßgeblich geprägt. Er wird uns aber vor allem als Mensch fehlen".

Im Namen der FPÖ, insbesondere des Leopoldstädter Bezirksklubs, möchten Seidl und Lindbauer allen Hinterbliebenen ihr aufrichtiges Beileid ausdrücken und wünschen viel Kraft für die nun folgenden schweren Stunden.

Tiefe Betroffenheit herrscht in der Wiener Volkspartei darüber, dass der langjährige Landtagsabgeordnete und ehemalige Bezirksvorsteher der Leopoldstadt, Karlheinz Hora, seinen engagierten Kampf gegen die schwere Erkrankung verloren hat.

"Karlheinz Hora war ein Vollblutpolitiker mit echter Handschlagqualität und dem Herzen am rechten Fleck", so die Leopoldstädter Bezirksparteiobfrau Sabine Schwarz.
"Charly Hora war ein außergewöhnlicher Mensch, der mir über alle Parteigrenzen hinweg zu einem wirklichen Freund wurde. Er wird unglaublich fehlen. Wir werden ihm jedenfalls ein ehrvolles Andenken bewahren", zeigt sich Klubobmann Manfred Juraczka tief bestürzt. "Unser aufrichtiges Beileid gilt seinen Angehörigen."

"Mit großer Trauer habe ich die Nachricht vom Ableben des engagierten Bezirkspolitikers der Leopoldstadt, Karlheinz Hora, vernommen. Die Leopoldstadt verliert einen verdienstvollen Politiker, der sein Leben ganz der Sozialdemokratie gewidmet hatte", so die Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt, Uschi Lichtenegger. "Ich habe viele Jahre mit Karlheinz Hora zusammengearbeitet, mit ihm verlieren wir einen Politiker, der sich mit seiner ganzen Energie der Wiener Politik gewidmet hat. Sein großes Engagement wird Wien fehlen", so Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Über alle Parteigrenzen hinweg und auch bei den Beamtinnen und Beamten des Wiener Magistrat war Karl Heinz Hora wegen seiner hohen Fachkompetenz anerkannt. Als Bezirksvorsteher war ihm, dem passionierten Modelleisenbahnfan, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs immer ein besonderes Anliegen, ebenso wie die leistbare Wohnversorgung und die Sanierung und der Neubau der Schulen im wachsenden Bezirk Leopoldstadt.

"Wir werden Karlheinz Hora als kompetenten und engagierten Politiker in Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt nun seiner Familie", so Vassilakou und Lichtenegger abschließend.