Mailath-Pokorny: Niemals vergessen! Pogromnacht ist Warnung vor Antisemitismus und totalitärem Gedankengut

09.11.2017

"Es ist ein Datum, das ewig in unserer Erinnerung bleibt und nicht vergessen werden darf. Die Pogromnacht von 9. auf 10. November 1938, in der Jüdinnen und Juden vom nationalsozialistischen Regime ermordet oder in den Suizid getrieben, Synagogen und Gebetshäuser, Wohnungen und Geschäfte in Brand gesteckt und Friedhöfe zerstört wurden, muss Warnung vor jeglichem totalitären Gedankengut bleiben. So etwas darf niemals wieder passieren", sagt Wiens Kulturstadtrat Andreas-Mailath Pokorny im Gedenken an die Novemberpogrome von 1938.

In der Nacht von 9. auf 11. November 1938 organisierte und lenkte das nationalsozialistische Regime während der NS-Diktatur Gewaltmaßnahmen gegen Jüdinnen und Juden.

"Unsere Gedanken sind heute Tagen bei den Opfern der Gräueltaten der NS-Diktatur. Die Novemberpogrome sind als Beginn eines unvergleichlichen, systematischen Holocausts zu betrachten und sie sind Teil der Geschichte unserer Stadt. Beim Erinnern an diese grausame Zeit geht es vor allem um Verantwortung. Wir, die nachfolgenden Generationen, tragen hier und heute die Verantwortung dafür, dass Vergleichbares nie wieder geschieht und stets daran zu erinnern", mahnt Stadtrat Mailath-Pokorny.