Mensch, Tier und Umwelt zuliebe: Verzicht auf Silvesterkracher

29.12.2016

Im Ortsgebiet verboten - trotzdem halten sich viele nicht daran

Erlaubt sind ausschließlich pyrotechnische Gegenstände wie Tischfeuerwerke, Scherzartikel, Traumsterne, Knallerbsen oder Wunderkerzen.

Im Ortsgebiet verboten - trotzdem halten sich viele nicht daran

Vielen WienerInnen wird der Jahreswechsel. durch Silvesterknaller, Rauch und Staub kräftig vermiest. Auch bei der Wiener Polizei herrscht deswegen Hochbetrieb. Rücksichtslosen "Zündlern" von Raketen, Cake Boxen & Co. drohen je nach Schwere des Vergehens Organstrafmandate von 50 bis 3.600 Euro oder sogar Anzeigen.

"Auch im Sinne der allgemeinen Sicherheit appellieren wir an alle Pyrotechnik-Fans: Bitte verzichtet auf Silvesterkracher! Es ist kein Spaß, wenn Mensch, Tier und Umwelt leiden und sogar gefährdet werden", so Ludwig und Pürstl.

Jedes Jahr kommt es beim Hantieren mit pyrotechnischen Gegenständen - auch aufgrund von Fehlfunktionen der Produkte - zu schweren Verletzungen. Meist sind Gesicht und Hände davon betroffen, Narben und der Verlust von Fingern bleiben für den Rest des Lebens ein böses Andenken. Oft stimmt auch die Chemie nicht: speziell in Billigstimporten aus dem Ausland finden sich häufiger chemische Stoffe, die gesundheitsschädigend sind. Zudem werden durch fehlgeleitete Silvesterraketen immer wieder Brände auf Balkonen ausgelöst, die für die BewohnerInnen und NachbarInnen ein großes Risiko darstellen und die die VerursacherInnen teuer zu stehen kommen können.

Erlaubt sind ausschließlich pyrotechnische Gegenstände wie Tischfeuerwerke, Scherzartikel, Traumsterne, Knallerbsen oder Wunderkerzen.