MERKUR RUINE IN DER WAGRAMER STRASSE Bezirksvorsteher Georg Papai erreicht Abriss

17.04.2018

Die Ruine der ehemaligen Markus-Filiale in der Wagramer Straße 193 wird nun endlich abgebrochen, wie Bezirksvorsteher Georg Papai in Verhandlungen mit dem Eigentümer erreicht hat.
Für den Trassenverlauf der Verlängerung der U-Bahn Linie U1 von Kagran nach Leopoldau, mit dem 2001 begonnen wurde, musste die seinerzeitige Filiale der Supermarktkette Merkur von der Wagramer Straße auf einen neuen Standort in der Julius-Ficker-Straße verlegt werden. Seitdem steht das ca. 2.000 qm große Gebäude ungenutzt leer. Mittlerweile umgeben hohe Sträucher die devastierte Bauruine.
Kein einladendes Plätzchen, will man meinen, und doch wurden die verfallenden Mauern erst ein Anziehungspunkt für abenteuerlustige Jugendliche, wie die zahlreichen Graffitis an den Wänden zeigen und in letzter Zeit immer mehr für Unterstandslose, die gerade im Winter einen geschützten Platz für ihr Nachtlager suchten und fanden.
Zwar soll ein Zaun rund um das Grundstück vom Betreten abhalten, aber die gesamte Fläche misst ca. 15.000 qm, eine völlige Abriegelung ist nicht möglich und ein Schlupfloch fand sich immer oder wurde einfach ausgeschnitten. Die Folgen dieses unbefugten Eindringens beschäftigten gerade im vergangenen Winter immer wieder die Feuerwehr, die zuletzt am 23. März ausrücken musste, um einen Brand im Obergeschoß des Gebäudes zu löschen.
Anrainer aus dem nahegelegenen City-Gate haben sich an Bezirksvorsteher Georg Papai gewandt, der sich seinerseits mit dem Besitzer des Grundstücks in Verbindung setzte und auf eine nachhaltige Lösung dieses Problems drängte. Mit Erfolg: Die Bauruine in der Wagramer Straße wird nun endlich abgebrochen.
"Die Bauordnung sieht hier keine Zwangsmaßnahmen vor, deshalb bin ich sehr zufrieden, dass wir eine einvernehmliche Lösung finden konnten. Wenn sich hier kein Gebäude mehr befindet, gibt es auch keine Feuergefahr mehr", ist sich Bezirksvorsteher Georg Papai sicher.