Neu: Junger Steinfisch im Haus des Meeres

08.02.2017

Alle Bilder © Michael Mitic

Man muss nicht unbedingt in die Tropen reisen, um den giftigsten Fisch der Welt zu entdecken, auch im Haus des Meeres gibt es ihn.

"Entdecken" ist hier aber wirklich wortwörtlich zu verstehen, denn Steinfische sind wahre Meister der Tarnung und ihr Name kommt nicht von ungefähr. Ihr Äußeres ähnelt tatsächlich einem Stück Fels und sie sind vom Untergrund praktisch nicht zu unterscheiden. So lauert er auf Fische, die ihn übersehen - dann schnappt er plötzlich zu.

Der bis zu 50 cm groß werdende Steinfisch kommt im gesamten indopazifischen Raum vor, wie z.B. im Roten Meer, auf den Malediven oder ähnlich tollen Destinationen. Vor Ort weiß man meist sehr gut mit solchen Unfällen umzugehen. Es gibt sogar ein Gegengift. Am Sichersten ist es wohl, ihn hinter einer Glasscheibe zu bewundern: im Haus des Meeres im 3. Stock bei den anderen tropischen Fischen - aber aufgepasst, man muss den Tarnweltmeister suchen!

Sie sehen aus wie Steine oder kleine Felsbrocken, aber die Rückenflossenstacheln (re) sind hochgiftig

Genaues Hinsehen ist gefragt, denn wenn man ihn übersieht und darauf tritt oder greift, kann das böse enden. Es handelt sich um den giftigsten Fisch der Welt, dessen Gift so stark ist, dass es einen Menschen töten kann! Seine äußerst stabilen Rückenflossenstacheln sind mit Giftdrüsen ausgestattet und durchdringen mühelos dünne Badeschuhe - es muss also zum Schutz der Füße schon eine stabile Sohle sein.

Der bis zu 50 cm groß werdende Steinfisch kommt im gesamten indopazifischen Raum vor, wie z.B. im Roten Meer, auf den Malediven oder ähnlich tollen Destinationen. Vor Ort weiß man meist sehr gut mit solchen Unfällen umzugehen. Es gibt sogar ein Gegengift. Am Sichersten ist es wohl, ihn hinter einer Glasscheibe zu bewundern: im Haus des Meeres im 3. Stock bei den anderen tropischen Fischen - aber aufgepasst, man muss den Tarnweltmeister suchen!

Die meisten Unfälle passieren auch nicht beim Tauchen und Schnorcheln sondern im seichten Wasser, wenn man zum Baden hineingeht oder herauskommt. Dann nämlich steigt man mit fast vollem Körpergewicht auf den Fisch - und schon ist es passiert. Alle paar Jahre "erwischt" es auch einen Österreicher. Ein Tipp von Direktor Dr. Mitic: "Besser ist in jedem Fall die Beine durch den Sand zu ziehen und nicht zu steigen. So erwischt man den Fisch seitlich und nicht an seinen giftigen Rückenflossenstacheln".

Der bis zu 50 cm groß werdende Steinfisch kommt im gesamten indopazifischen Raum vor, wie z.B. im Roten Meer, auf den Malediven oder ähnlich tollen Destinationen. Vor Ort weiß man meist sehr gut mit solchen Unfällen umzugehen. Es gibt sogar ein Gegengift. Am Sichersten ist es wohl, ihn hinter einer Glasscheibe zu bewundern: im Haus des Meeres im 3. Stock bei den anderen tropischen Fischen - aber aufgepasst, man muss den Tarnweltmeister suchen!