Neue Diskussionsreihe "Wende wohin" im Volkstheater; "Stille Machtergreifung" mit Hans-Henning Scharsach am 2.12.2017

08.11.2017

Kurzfristig - und daher bisher nicht im Monatsspielplan verzeichnet - hat das Volkstheater unter dem Titel "Wende wohin - Texte und Gespräche zur Lage der Demokratie" eine neue Diskussionsreihe ins Leben gerufen. In der ersten Veranstaltung stellt der Journalist, Autor und Menschenrechtsaktivist Hans-Hennig Scharsach sein Buch "Stille Machtergreifung: Strache, Hofer und die Burschenschaften" vor, die anschließende Debatte moderiert die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Nina Horaczek. Weitere Informationen finden Sie unten sowie im Anhang an diese E-Mail.
Alle anderen Spielplandaten bleiben unverändert gültig, Sie finden den aktualisierten Dezember-Spielplan noch einmal im Anhang. Mit den besten Grüßen aus dem Volkstheater Lena Fuchs und Enna Zagorac Wende wohin Texte und Gespräche zur Lage der Demokratie
Was geht gegenwärtig in der politischen Landschaft vor? Rechtsruck, konservative Revolution, autoritäre Revolte, stille Machtergreifung antidemokratischer Gruppierungen? Wie können wir uns als Vertreter einer weltoffenen Gesellschaft in dieser Landschaft positionieren? Wie könnte eine Sprache für eine demokratische Streitkultur aussehen, jenseits populistischer Phrasen und Hate Speech? Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe "Wende wohin" lädt das Volkstheater unterschiedliche Expert/innen zu Podiums- und Diskussionsveranstaltungen ein, die sich in diesen sprachlos machenden Zeiten um Standpunktsetzungen bemühen. Wie wollen wir leben? Das ist die Frage, und darüber werden wir reden und streiten. Stille Machtergreifung Ein Vortrag von Hans-Henning Scharsach, mit anschließender Diskussion Moderation Nina Horaczek
Der Journalist, Autor und Menschenrechtsaktivist Hans-Henning Scharsach recherchiert seit Jahren die Vernetzung der FPÖ mit deutschnationalen rechtsextremen Burschenschaften. Sein Buch "Stille Machtergreifung: Strache, Hofer und die Burschenschaften" ist erst vor wenigen Wochen erschienen. Im Rahmen eines Referates stellt er seine gewonnenen Erkenntnisse vor, darin auch die zahlreichen Verbindungen von Burschenschaftern und FPÖ-Politikern mit der Bewegung der Identitären. Deren Aussagen lassen auf eine bevorstehende Demontage des Sozialstaates, einen Kampf gegen die EU, Rückschritte in Sachen Frauengleichberechtigung, Einschränkungen der Pressefreiheit, des Demonstrationsrechtes und der Menschenrechte schließen. Vor welchen Herausforderungen steht die Zivilgesellschaft? Die anschließende Debatte moderiert die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Nina Horaczek. Samstag, 2. Dezember 2017, 15.30 Uhr, Rote Bar, Eintritt frei
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