NÖ Gewässer garantieren ungetrübten Badespaß

08.08.2017

LR Androsch: Kein einziges mangelhaftes Badegewässer

Über die Qualität der niederösterreichischen Badegewässer informierten am heutigen Dienstag Landesrat Ing. Maurice Androsch und Mag. Elisabeth Arnberger vom Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene Wien (AGES) bei einer Pressekonferenz am Ratzersdorfer See in St. Pölten.

"In Niederösterreich werden regelmäßig 29 Badegewässer streng auf ihre Wasserqualität untersucht, dabei werden jährlich rund 150 Proben gezogen und analysiert", sagte der Landesrat. "Das machen wir einerseits aus Eigeninteresse, weil für uns die Gesundheit der Menschen sehr wichtig ist. Auf der anderen Seite aber auch, weil wie einen europäischen Auftrag dazu haben, weil wir aufgrund einer Richtlinie dazu verpflichtet sind, die Qualität bestimmter Badegewässer in Niederösterreich an die Europäische Union weiterzugeben", führte er aus.

"Von den 29 geprüften Badegewässern haben 26 eine ausgezeichnete Badequalität und drei eine gute Badequalität. Diese Ergebnisse zeigen, dass wir effiziente Maßnahmen im Bereich der Sicherung der Wasserqualität gesetzt haben", so Androsch. "Im europäischen Vergleich schneiden Niederösterreichs Badegewässer hervorragend ab. Damit steht dem Abtauchen in die niederösterreichische Seenlandschaft an den nächsten Hitzetagen nichts mehr im Wege", hielt der Landesrat fest.

"Wir werden auch in Zukunft die Herausforderungen, die Wasserextreme für die Wasserqualität mit sich bringen, bewältigen", zeigte sich Androsch überzeugt. Dies sei deshalb so wichtig, weil "die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ihre Heimat lieben und hier natürlich auch ihren Urlaub verbringen, die Seen, die Teiche und die Gewässer aufsuchen". Das sei gut und gesundheitspolitisch sehr wichtig, "weil die Bewegung in der Natur maßgeblich zu einer Verbesserung der Gesundheit beiträgt", so der Landesrat.

"Die Probenahme erfolgt 20 bis 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche mit sterilen Probegefäßen", sagte Arnberger. "Zugleich wird ein Ortsbefund erstellt, in dem u. a. das Wetter, die Zahl der Badegäste oder die Anwesenheit von Wasservögeln festgehalten werden. Die Proben werden gekühlt und lichtgeschützt ins Labor gebracht und auf Parameter wie pH-Wert und Sauerstoffsättigung, vor allem aber auf Keime etc. untersucht", so Arnberger. "Stets top informiert ist man mit der Badewässer-App, die die detaillierten Informationen über Ihren bevorzugten See stets aktuell auf das Handydisplay projiziert", meinte Arnberger.