Ozonwarndienst: Informationsschwelle überschritten

20.06.2017

Bericht vom 20. Juni 2017 um 13 Uhr

Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind an der Messstelle am Wiener Laaer Berg sowie im niederösterreichischen Schwechat Ozonkonzentrationen größer als 180 µg/m³ als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz überschritten.

Es ist zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf ähnlich hoch bleiben werden.

Auf Grund der meteorologischen Situation ist für den morgigen Tag ein Gleichbleiben der Ozonbelastung absehbar. Weitere Überschreitungen der Alarmschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich am morgigen Tag sind daher zu erwarten.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z. B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Diese sollten sich besonders über den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich informieren. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Wiener Umweltschutzabteilung,auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Detaillierte Informationen über die aktuelle Höhe der Belastung an den einzelnen Messstellen sind im Internet auf der Homepage des Umweltbundesamtes unter http://bit.ly/1MRFD21 und im ORF Teletext auf Seite 621 verfügbar.

Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: 01/4000-8820 - Ozonix Computer-Tonbanddienst bzw. www.wien.at/ma22/luftgue.html