Rundumerneuerung des Volkstheaters bis 2018

08.05.2017

Investitionen in der Höhe von 27,5 Mio. Euro - Öffentliche Hand beteiligt sich mit 24 Mio. Euro an Generalsanierung - Präsentation der Sanierungsschritte

Ab Mai 2018 wird das Volkstheater generalsaniert. Diese Sanierung bietet die Chance, den zukünftigen Betrieb einer der größten Sprechbühnen im deutschsprachigen Raum deutlich zu verbessern. Gestalterisch orientiert sich die mit der Sanierung betraute Arbeitsgemeinschaft bestehend aus dem Büro Dietrich'Untertrifaller und dem Architekten Alexander van der Donk an den Originalplänen der Erbauer Helmer und Fellner. Ziel der Generalsanierung ist neben der Erhaltung der historischen Bausubstanz die Steigerung des Zuschauerkomforts, um das Haus attraktiver und einladender für das Publikum zu machen.

"Wie heißt es so schön: Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten - ich freue mich, dass wir im Rahmen der Infrastrukturoffensive der Bundesregierung die Generalsanierung des Volkstheaters in Angriff nehmen. Mit 12 Millionen Euro beteiligen wir uns an der Modernisierung dieser wichtigen Theaterbühne Österreichs. Die Spielstätte war von Beginn an modern: Franz Thonets Theater-Klapp-Fauteuil für das Volkstheater wurde zu einem wahren Exportschlager. Mit der Rundumerneuerung des Volkstheaters knüpfen wir an diese Tradition an", so Kulturminister Thomas Drozda im Rahmen eines Medientermins im Volkstheater.

Ebenso äußerte sich Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zu dieser Generalsanierung: "Mit der Sanierung des Volkstheaters wird Tradition erhalten und gleichzeitig Neues ermöglicht. Die geschichtsträchtige Bühne an der Zweierlinie steht unter Denkmalschutz und muss daher auch besonders sorgsam renoviert werden. Gleichzeitig wird das Haus für einen zeitgemäßen Spielbetrieb und mehr Publikumskomfort fit gemacht. Damit erfüllt das Projekt zwei wichtige Ziele, die Wien mit der Infrastrukturinitiative erreichen will."

Diese Sanierung bietet die Chance, den zukünftigen Betrieb einer der größten Sprechbühnen im deutschsprachigen Raum deutlich zu verbessern. Die Architekten Dietrich'Untertrifaller und Alexander van der Donk orientieren sich gestalterisch an den Originalplänen von Helmer und Fellner.

Ziele der Generalsanierung:

- Erhaltung der historischen Bausubstanz
- Steigerung des Zuschauerkomforts, u.a. Zentralgarderobe, zusätzliche Pausenräume, ein neu gestaltetes Café im Erdgeschoß - Ein weiterer, nicht minder wichtiger Punkt ist schließlich die Optimierung der Abläufe hinter der Bühne.

Nachdem im Sommer 2017 noch alles beim Alten bleibt, erfolgt die Sanierung in einer einzigen Bauphase von Mai bis Oktober 2018. Während das Volkstheater während dieser Dauer zur Großbaustelle wird, geht der Spielbetrieb im Volx/Margareten, den Bezirken sowie in der Ausweichspielstätte Odeon normal weiter. Das Odeon in der Taborstraße wird während der Umbauphase zur wichtigsten Adresse des Volkstheaters - bis sich im Oktober 2018 die Pforten des "neuen" Volkstheaters wieder öffnen.

Die Gesamtkosten der Generalsanierung belaufen sich auf 27,5 Millionen Euro. Das Bundeskanzleramt und die Stadt Wien unterstützen das Projekt mit jeweils 12 Millionen Euro.

Die Ausarbeitung der Detailpläne in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt erfolgt in den nächsten Monaten, ebenso wie die Ausschreibung der Bauleistungen.

Bilder aus dem Volkstheater sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes http://fotoservice.bundeskanzleramt.at kostenfrei abrufbar.