Sicherheitsprävention im Gemeindebau mit den Helfern Wiens

06.10.2017

Im eigenen Heim bildet Prävention das Fundament für Sicherheit. Als Hausverwaltung trägt Wiener Wohnen seinen Teil dazu bei, dass es sich im Wiener Gemeindebau gut und sicher leben lässt. So prüft Wiener Wohnen etwa regelmäßig die Brandschutzbestimmungen in den Gemeindebauten, informiert alle MieterInnen über das Verhalten im Brandfall oder arbeitet intensiv mit der Wiener Grätzlpolizei zusammen. Aber auch die BewohnerInnen können dazu beitragen, Unglücke im Eigenheim zu vermeiden und für mehr Sicherheit zu sorgen. Um die 500.000 WienerInnen im Gemeindebau dabei zu unterstützen, schlägt Wiener Wohnen jetzt eine Brücke zu den "Helfern Wiens".
Prävention kann Leben retten

Unter der Ägide von Landtagspräsident Harry Kopietz wurde am 4. Oktober im Rahmen des "Monats der SeniorInnen" im Wiener Wohnen Service-Center (Wien 3., Rosa Fischer Gasse 2) die Sicherheitsvitrine der Helfer Wiens präsentiert. Die Sicherheitsvitrine dient als Blickfang und weist mit ihrer Ausstattung auf sicherheitsrelevante Themen im eigenen Haushalt hin: Utensilien wie Rauchmelder, Löschdecke und CO-Warngerät können Leben retten.

"Wissen macht sicher und kann Leben retten! Die meisten Unfälle passieren im eigenen Zuhause. Man kann viel für die eigene Sicherheit und die seiner Mitmenschen tun, wenn man vorausschauend vorsorgt und weiß, wie man sich im Notfall richtig verhält", appelliert Landtagspräsident Kopietz an alle WienerInnen, das kostenlose Beratungsangebot der Helfer Wiens in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen der Veranstaltung informierte darüber hinaus Wolfgang Kastel, Geschäftsführer der Helfer Wiens, die anwesenden SeniorInnen sowie zahlreiche interessierte MieterbeirätInnen aus dem Gemeindebau über die Themen "Sicheres Zuhause" und "Was braucht ein sicherer Haushalt?" mit Fokus auf den Brandschutz.
In einer Praxisübung wurden den Anwesenden außerdem die Funktionsweise und der Einsatz eines Defibrillators vorgestellt - Wissen und Handgriffe, die Hemmschwellen abbauen und im Notfall Leben retten können!

Mit dem attraktiven Standort im Wiener Wohnen Service-Center können viele KundInnen erreicht werden. "Im Jahr 2016 hatten wir über 100.000 Kundinnen und Kunden bei uns im Service-Center. Diese Frequenz wollen wir nützen, um auf das umfangreiche Informationsangebot der Helfer Wiens hinzuweisen. Jede Präventionsmaßnahme, die unsere Mieterinnen und Mieter in den Wohnungen treffen, trägt im Endeffekt dazu bei, ihre und die Sicherheit ihrer Mitmenschen zu verbessern", freut sich Karin Ramser, Vizedirektorin von Wiener Wohnen, über die gelungene Zusammenarbeit im Interesse aller GemeindebaumieterInnen.

Sicherheitsvitrine der Helfer Wiens - Ausstattung im Detail:

• Rauchmelder für die Wohnung, um Brände schon in der Entstehungsphase zu entdecken und rechtzeitig zu löschen oder die Einsatzkräfte zu verständigen.
• Brandschutzdecken und Minifeuerlöscher, um Kleinbrände in der Wohnung richtig und mit so wenig Risiko wie möglich zu ersticken.
• Vorräte für Zivil- und Katastrophenschutz, etwa ein voll ausgerüsteter Verbandskasten, Wasser- und Essensvorräte, ein batteriebetriebenes Radio, Streichhölzer, Kerzen, etc.
• CO-Warngeräte, die etwa bei der Verwendung von Feuerstätten, Thermen und Öfen auf austretendes Kohlenmonoxid reagieren und Alarm geben.
• Kaliumjodid-Tabletten, Mundschutz und Informationen zu den wichtigsten Sirenentönen und dem Verhalten im Notfall.
Weiterführende Informationen gibt es von den Expertinnen und Experten der "Helfer Wiens", die regelmäßig in kostenlosen Vorträgen, Kurzseminaren und Trainings wesentliches Wissen, Handgriffe und Tricks zeigen, die das eigene Leben, aber auch das von Mitmenschen, sicherer machen können.
www.diehelferwiens.at