Silvester Information der Landespolizeidirektion Wien

29.12.2016

Pyrotechnik:
Zum Jahreswechsel werden im gesamten Wiener Stadtgebiet erfahrungsgemäß immer wieder Knallkörper, Feuerwerksraketen und andere pyrotechnische Sätze gezündet. Die Verwendung praktisch aller dieser Gegenstände (ab Kategorie F2) ist im Ortsgebiet ausdrücklich verboten. Gerade im Ortsgebiet werden durch das rücksichtslose Zünden von Feuerwerks- und Knallkörpern sowohl Menschen als auch Tiere massiv belastet. Deshalb appelliert die Wiener Polizei auf "Silvesterkracher" zu verzichten. Zu dem kommt es beim Hantieren mit pyrotechnischen Gegenständen immer wieder zu schweren Verletzungen. Die Wiener Polizei schreitet daher bei missbräuchlicher Verwendung konsequent ein.

Eigentumskriminalität und Belästigung:
Ein reiches Betätigungsfeld finden Taschendiebe im dichten Gedränge bei Großveranstaltungen, zu Stoßzeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch belebte Plätze im Nachtleben sind ein beliebter Ort für Taschen- bzw. Trickdiebstähle.
Die Tricks:
Taschendiebe gehen mit ihrem Opfer auf "Tuchfühlung". Dies kann auf viele verschiedene Arten passieren: Umarmen, antanzen, anrempeln, mit Essen oder Getränken beschmutzen, einzelne Blumen zum Verkauf anbieten und sogar bis zur sexuellen Belästigung gehen.

Die Landespolizeidirektion Wien ruft in diesem Zusammenhang folgende Empfehlungen der Kriminalprävention in Erinnerung:
• Achten Sie auf Ihre Wertgegenstände und seien Sie besonders im Gedränge wachsam
• Niemals viel Bargeld bei sich tragen
• Wertsachen auf mehrere Taschen verteilen

• Rufen Sie bei Gefahr die Polizei unter der Notrufnummer 133 bzw. dem Euronotruf 112.
• Falls es zu körperlichen Übergriffen kommt, setzen Sie sich entschlossen zur Wehr.
• Machen Sie bei Belästigungen laut und deutlich auf sich aufmerksam. Schreien Sie so laut wie möglich, um anderen Personen Ihre Gefahrensituation aufzuzeigen. Ein probates Mittel ist in diesem Zusammenhang auch die Verwendung eines Handalarmgerätes, wie bei der österreichweiten Initiative des Bundesministeriums für Inneres "Gemeinsam Sicher" bereits empfohlen wurde.
• Achten Sie auf ihr Bauchgefühl und halten Sie bei einer möglichen Gefahr das Handalarmgerät griffbereit.
• Werden Sie verfolgt, bitten Sie andere Menschen um Hilfe oder suchen Sie Schutz in Lokalen, Geschäften usw.
• Haben Sie bei einer Personengruppe ein unangenehmes Gefühl, weichen Sie aus und vermeiden Sie direkten Kontakt.