Weihnachtsgeschenk: reparieren lassen statt neu kaufen

18.12.2017

Die Produktion neuer Konsumgüter ist mit dem Verbrauch von viel Energie und Material verbunden. Zum Beispiel beträgt der Materialverbrauch für die Herstellung eines Laptops rund 900 Kilo. Und ein Handy ist eine Schatztruhe, in der Gold und Silber stecken. Alles viel zu schade zum Wegwerfen, drum schenkt das Christkind besser eine Reparatur oder ein gebrauchtes Unikat. Auf www.reparaturnetzwerk.at gibt's die Adressen von mehr als 80 SpezialistInnen fürs Reparieren.

Das Handy ist gut zu bedienen und passt perfekt in die Hosentasche, hat aber einen kleinen Defekt? Kein Grund zum Wegschmeißen, denn es gibt professionelle Hilfe! "Gold und andere Edelmetalle werden oft unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut, und auch beim Zusammenbau der Handys fehlt in den meisten Werken von Fairness jede Spur. Hingegen ist eine Reparatur in einem Kleinstbetrieb des Reparaturnetzwerks eine faire Lösung - auch für die Umwelt", erklärt Mag. Elmar Schwarzlmüller, Ressourcenexperte von "die umweltberatung".

Einfach reparieren lassen

Besonders liebgewonnene Stücke oder Gegenstände mit einer persönlichen Geschichte können nach einem Defekt nur schwer durch etwas Neues ersetzt werden. Eine Reparatur lässt die guten, alten Dinge wieder in neuem Glanz erstrahlen. Die Profis des Reparaturnetzwerks reparieren so gut wie alles - von Polstermöbeln über Lederwaren bis hin zu Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten.

Gebrauchte Unikate schenken

Wenn es nichts zu reparieren gibt und etwas Neues gewünscht ist, bieten viele Reparaturnetzwerksbetriebe Produkte aus zweiter Hand an, die von den Profis geprüft und so gut wie neu sind. Die Palette an Secondhand-Waren reicht vom exklusiven Schmuckstück über Kaffeevollautomaten für aromatischen Muntermacher bis zum fachmännisch aufgesetzten Secondhand-Laptop.