Wiener Linien statten Funkwägen mit Defibrillatoren aus

21.03.2017

Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer (Mitte) und Landtagspräsident Harry Kopietz  ©PID / Christian Jobst
Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer (Mitte) und Landtagspräsident Harry Kopietz ©PID / Christian Jobst

Seit kurzem sind die insgesamt sechs Funkwägen der Wiener Linien mit Defibrillatoren ausgestattet. Die Einsatzfahrzeuge der Wiener Linien sind im ganzen Netz unterwegs und bei Notfällen oft die ersten am Einsatzort. Von der Ausstattung der Funkwägen machten sich heute Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Landtagspräsident Harry Kopietz und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer ein Bild und sind sich einig: Defibrillatoren können im Ernstfall Leben retten.

Denn bei Notfällen, wie einem plötzlichen Herzstillstand, zählt jede Minute. Durch den Einsatz von Defibrillatoren erhöht sich die Überlebenschance von durchschnittlich zehn Prozent auf bis zu 70 Prozent. Defibrillatoren geben kontrollierte Elektroimpulse ab, die das lebensgefährliche Kammerflimmern beenden. Alle FunkwagenlenkerInnen der Wiener Linien absolvieren im Lauf ihrer Ausbildung einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs und sind dadurch sogenannte "Ersthelfer". Dieser Kurs umfasst alle Maßnahmen zur Ersten-Hilfe, unter anderem die Handlungsweisen in Notfällen. Alle vier Jahre unterziehen sich die FunkwagenlenkerInnen einem Auffrischungskurs. Die zusätzlichen Defibrillatoren und die Ersthelfer in den Funkwägen sorgen somit für noch effizientere und schnellere Erste-Hilfe-Maßnahmen vor Ort.

Das Projekt setzt die Zusammenarbeit zwischen den Wiener Linien und dem Verein Puls im Kampf gegen den plötzlichen Herztod fort. So wurden bereits sechs U-Bahnstationen mit Defis ausgestattet. Die Geräte sorgen an strategischen U-Bahn-Knotenpunkten für "Herzsicherheit".