Wohnungsnot am Meeresgrund - Weltgrößter Einsiedlerkrebs im Haus des Meeres

22.06.2017

Um unseren Besuchern kurz vor der Urlaubszeit Einsiedlerkrebse und ihre Wohnungsnot näher zu bringen, zeigen wir im dritten Stock den kinderkopfgroßen, karibischen Riesen-Einsiedlerkrebs "Kuno".

© Günther Hulla
© Günther Hulla

1)unser Rieseneinsiedler Kuno im alten Schneckenhaus

Spannend wird es, wenn Kuno eine mehrtägige Fresspause einlegt - das ist nämlich ein Zeichen dafür, dass eine Häutung ins Haus steht. Einsiedlerkrebse müssen ihre starre Körperhülle alle paar Monate abstoßen und erneuern, um eine Nacht lang ein Stückchen zu wachsen. Gleichzeitig sollte ein freies, größeres Schneckenhaus bereitliegen, damit der verletzliche Hinterkörper so schnell wie möglich eine passende Hülle bekommt.

© Günther Hulla
© Günther Hulla

2)der Einzug nach der Häutung ins neue Zuhause

Leere Schneckenhäuser können im Meer aber durchaus zur Mangelware werden - vor allem an Küstenabschnitten, an welchen Urlauber intensiv Schneckenhäuser sammeln. Daher ersuchen wir im Sinne der Einsiedlerkrebse, leere Schneckenhäuser am Meeresboden (und in den Souvenirshops) zu lassen, damit am Meeresgrund keine Wohnungsnot entsteht. Und oftmals kommt man überhaupt erst zu Hause drauf, dass in einem vermeintlich leeren Schneckenhaus doch ein Einsiedler war - durch den Geruch....

© Günther Hulla
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3)das neue Schneckenhaus passt wie angegossen

Anbei außerdem noch ein Foto, das die gestielten, blauen Augen dieser Tiere zeigt.

© Günther Hulla
© Günther Hulla