15.6. Online-Premiere BIBI SARA KALI / Werk-X Petersplatz

11.05.2021
© Rosmarin Frauendorfer
© Rosmarin Frauendorfer

Bibi Sara Kali ist die mächtige Patronin der Roma, Beschützerin, Wegbegleiterin, Rom*nja Wonderwoman. Ihr Kult wird von Roma weltweit in regionalen Abwandlungen zelebriert.
Auf dem Balkan ist ihr der Bibijako Djive, der "Tag der Tante", gewidmet.Nach einer Idee der Wiener Schauspielerin Simonida Selimović entstand das Theaterstück "Bibi Sara Kali". Aus persönlichen Erfahrungen, dem Gedächtnis der jahrhundertelangen Geschichte der Rom*nja und aktuellen Vorfällen haben der Wiener Autor Ibrahim Amir und das Ensemble von "Romano Svato" eine Tragikomödie entwickelt, die in Bibi Sara Kali eine Göttin des Widerstands und Überlebens findet.•

Di., 15. 06. 2021 (19.00 Uhr)

URAUFFÜHRUNG GOES FILMPREMIERE:

kostenlos als Video-on-Demand online verfügbar unter werk-x.at/premieren/bibi-sara-kali/ bis 17. Juni 2021, Mitternacht.•

Ab 18.06. bis 20.07.2021
STREAMING
wird der Film auf www.romanosvato.at gestreamt,
Tickets ab € 5,--BIBI SARA KALIEin Stück von Ibrahim Amir & Simonida Selimović
Eine Produktion von Romano Svato in Kooperation mit WERK X-PetersplatzEs spielen:
Ivana Nikolić, Ljubinka Nikolić, Radmila Savić, Sandra Selimović, Simonida Selimović, Ayo Aloba, Adrian Coriolan Gaspar, Zlatimor VasićKonzept, Text & künstlerische Leitung:
Simonida SelimovićRegie: Nina Kusturica
Ausstattung: Mira König
Musik/Komposition: Adrian Coriolan Gaspar
Kamera: Marie Zahir
Ton: Andreas Pils
Schnitt: Stefan Fauland
Dramaturgie: Veronika Maurer
Produktionsleitung: Linn HütterEin letztes Mal wollte Jelena den "Bibijako Djive" (Tag der Tante) begehen und stieg deshalb in den Bus von Wien-Erdberg nach Boljevac, ihre Heimatstadt in Serbien. Dort feierte sie - und dort starb sie tags darauf.Ihr Tod gibt den Töchtern Snežana, Melisa und Tanja viele Fragezeichen auf: Seit der Migration nach Wien vor dreißig Jahren, welche die beiden älteren Schwestern als kleine Kinder miterlebt haben, gab es kaum noch Kontakt zur Familie in Serbien; und auch, dass die Mutter aufgebrochen war, um den Bibijako Djive zu feiern, ist verwunderlich, schließlich hatte sie in Wien ihre Identität als Romni geheim gehalten und ihre Töchter ohne Traditionen erzogen. Die drei Schwestern, einander seit Jahren entfremdet, und Snežanas Ehemann Taiye machen sich auf den Weg nach Boljevac, um die Mutter zu beerdigen...