Kopie von Kolsterneuburg Aktuell 20.April 2019

20.04.2019

Größer, höher, weiter: Runde drei für den Tag des Sports im Happyland

Klosterneuburg investiert 100.000 Euro in die Sicherheit der Fußgänger

Stetiger Ausbau der kommunalen Photovoltaik: Die 17. Anlage hat den Betrieb aufgenommen

 Der Buffettag spart in den Kindergärten ab sofort wertvolle Lebensmittel und bares Geld

Klosterneuburg erneut auf dem besten Weg zur familienfreundlichen Gemeinde

Bürgermeister im Ort - Frühjahrsrunde 2019 in Weidling, Maria Gugging und Höflein

Durch Fahrbahnteiler wie hier beim Bahnhof Weidling entstehen Inseln, welche für die Fußgänger mehr Sicherheit bieten. Sie müssen beim Überqueren nur jeweils auf eine Fahrtrichtung achten. © Stadtgemeinde Klosterneuburg
Durch Fahrbahnteiler wie hier beim Bahnhof Weidling entstehen Inseln, welche für die Fußgänger mehr Sicherheit bieten. Sie müssen beim Überqueren nur jeweils auf eine Fahrtrichtung achten. © Stadtgemeinde Klosterneuburg

Klosterneuburg investiert 100.000 Euro
in die Sicherheit der Fußgänger

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 10. April ein ganzes Paket an - baulichen und planerischen -Maßnahmen zur Verbesserung und Attraktivierung des Fußgängerverkehrs beschlossen. In den nächsten Wochen und Monaten werden um knapp € 100.000,- Inseln und Fahrbahnteiler errichtet, Gehsteige erneuert oder andere Lösungen erarbeitet.

Im Sinne der Verkehrssicherheit haben sich das Referat Tiefbau bzw. der Verkehrsausschuss mit Knotenpunkten in Klosterneuburg und deren Verbesserungspotential beschäftigt. Die jeweils optimale Maßnahme wurde erhoben. Der Stadtrat beschloss jetzt im April die finanziellen Mittel dazu.

Ein wichtiges Werkzeug dabei sind sogenannte Querungshilfen. Diese Fahrbahnteiler trennen die gegenläufigen Fahrstreifen voneinander. Dadurch wird eine Aufstellfläche = Mittelinsel für Fußgänger geschaffen. Sie können so sicher den Verkehr abwarten. Der Vorteil ist der, dass man beim Queren der Fahrbahn lediglich auf einen Fahrstreifen achten muss.

Die beschlossenen Maßnahmen im Überblick:

  • B14 Kierlingerstraße im Bereich des ehemaligen Marienheims: Querungshilfe, auch werden die Gehsteige inkl. Bushaltestelle Richtung Maria Gugging erneuert

  • L116, Brandmayerstraße im Bereich Metzgergasse bis zum Gschwendt: Fahrbahnteiler, der Schutzweg wird in Richtung Gschwendt verlegt. Die Stadtgemeinde Klosterneuburg kommt damit einem Wunsch aus der Bevölkerung nach. Die Arbeiten werden von der Straßenmeistere Tulln durchgeführt, die Stadtgemeinde übernimmt die Kosten für Baumaterial und Baufahrzeuge.

  • L118

    • Bereich vom Amtshaus Kritzendorf bis zur Keppergasse: Eine Gehsteigverbreiterung wird geprüft, es läuft eine Machbarkeitsstudie. In jenem Bereich kommt es immer wieder zur Konfliktpunkten zwischen dem motorisierten Individualverkehr und Fußgängern, auch verläuft hier ein Schulweg.

    • Vitusplatz bis zur Enge beim Mauerbacherhof: Hier gibt es Pläne für einen neuen Straßenverlauf inkl. Herstellung der Gehsteige. In den Sommermonaten soll nach Fertigstellung der Bauarbeiten für die Fernwärme die Straßeninstandsetzung erfolgen.

  • Kreuzungsbereich Leopoldstraße / Franz Rumpler Straße / Pater Abel-Straße / Agnesstraße: Errichtung eines weiteren Schutzwegs und Optimierung der bestehenden Schutzwege. Der Kreuzungsbereich wurde im Sommer letzten Jahres erneuert, eine weitere Zählung durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit wird die Fußgängerfrequenz sowie die Gehlinien in diesem Bereich erheben.

  • L118 bei den Ortsdurchfahrten in Kritzendorf und Höflein: Die Randsteine der Gehsteige und Grünflächen bzw. die Rabatte zur Fahrbahn hin werden erneuert, Teile des Pflasterstreifens, welcher der Entwässerung dient, saniert.

Foto "Fahrbahnteiler": Stadtgemeinde Klosterneuburg

Bildtext: Durch Fahrbahnteiler wie hier beim Bahnhof Weidling entstehen Inseln, welche für die Fußgänger mehr Sicherheit bieten. Sie müssen beim Überqueren nur jeweils auf eine Fahrtrichtung achten.

© Stadtgemeinde Klosterneuburg/Stahl  Das Dach des Laborgebäudes der Kläranlage trägt die neue, mittlerweile 17. PV-Anlage der Stadt und (v.l.) Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart, Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager, Ing. Krzysztof Pyrek (Referatsleiter Abwasserentsorgung), e5-Teamleiter Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder, Stadtrat Dr. Stefan Mann, Ing. Günter Huber (Abwasserentsorgung), Thomas Gutenthaler (r., Leiter der ausführenden Firma Elektro Gutenthaler)
© Stadtgemeinde Klosterneuburg/Stahl Das Dach des Laborgebäudes der Kläranlage trägt die neue, mittlerweile 17. PV-Anlage der Stadt und (v.l.) Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart, Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager, Ing. Krzysztof Pyrek (Referatsleiter Abwasserentsorgung), e5-Teamleiter Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder, Stadtrat Dr. Stefan Mann, Ing. Günter Huber (Abwasserentsorgung), Thomas Gutenthaler (r., Leiter der ausführenden Firma Elektro Gutenthaler)

Stetiger Ausbau der kommunalen Photovoltaik:

Die 17. Anlage hat den Betrieb aufgenommen

Die bereits die 17. kommunale Photovoltaik-Anlage ist in Betrieb genommen. Damit verfolgt die Stadt das in der eigenen Energiestrategie gesetzte Ziel auch nach 10 aktiven Jahren konsequent weiter. Im Zuge des e5-Programms geht Klosterneuburg konstant seinen Weg in Richtung Energieunabhängigkeit.

Die neue PV-Anlage ergänzt die Stromproduktion auf der Kläranlage und hat eine Spitzenleistung von 35,34 kWp (Kilowattpeak). Damit kann der Jahresstrom von rund zehn Familien erzeugt werden. Neben den ökologischen Gründen, auf erneuerbare Energie zu setzten, leisten diese Anlagen auch einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Bei der Ausschreibung konnte sich die Firma Elektro Gutenthaler durchsetzen. Damit wurde auch diese Anlage von einer Klosterneuburger Firma montiert. Somit wird nicht nur nachhaltig Energie erzeugt, sondern auch ein nachhaltiger Beitrag zur regionalen Wertschöpfung geleistet.

Die 17 kommunalen Photovoltaikanlagen erzeugen gemeinsam mit der energetischen Klärgasnutzung der Kläranlage derzeit rund 1.000 MWh pro Jahr. Damit gehört Klosterneuburg zu den aktivsten Gemeinden Niederösterreichs bei der Produktion von ökologischem Strom. Vizebürgermeister und e5-Teamleiter Mag. Roland Honeder freut sich: "Wir setzen aufgrund unserer Stadt- und Gebäudestruktur gezielt auf eine Vielzahl an kleineren Photovoltaik-Anlagen. Es ist schön, dass diese Strategie bisher so gut aufgeht und wir auch mit den kleinen Anlagen hohe Erträge erarbeiten."

Für e5-Teammitglied Stadtrat Mann ist der Ausbau der Photovoltaik in der Stadt wichtig: "Das Thema nachhaltige Energie ist eine wichtige Aufgabe, um Klosterneuburg zukunftssicher zu machen. Im Sinne von Wirtschaft und Endverbrauchern geht es darum, effiziente Technologien zu fördern und nicht jene, welche die besten Lobbyisten haben. Deshalb setzt die Stadt Klosterneuburg auf Photovoltaik als einen wichtigen Baustein für die Energie der Zukunft!"

Beim Ausbau der erneuerbaren Energie sind sich die Teilnehmer der e5-Gruppe einig und man erhofft sich von der Initiative der Stadtpolitik eine Vorbildwirkung für die Bewohner, denen ebenfalls eine aktive Umweltpolitik am Herzen liegt.

© Stadtgemeinde Klosterneuburg/Böhm
© Stadtgemeinde Klosterneuburg/Böhm
© Stadtgemeinde Klosterneuburg/Böhm
© Stadtgemeinde Klosterneuburg/Böhm

Der Buffettag spart in den Kindergärten ab sofort

wertvolle Lebensmittel und bares Geld

Nahrungsmittel sind kostbar. In der Babenbergerstadt lernen schon die Kleinsten, wie wichtig der sorgsame Umgang damit ist. Mit dem Buffettag werden die Reste verwertet, das Essen ist dadurch noch dazu gratis. Der Kindergarten Kritzendorf ist Vorreiter, weitere sollen folgen.

Aus logistischen Gründen können die Kindergärten nur mit bestimmten Packungsgrößen von den Essenszulieferern versorgt werden. Oft sind weniger Esskinder als angemeldet anwesend, somit werden nicht alle Essenspakete benötigt. Deshalb wurde, zunächst im Kindergarten Kritzendorf, der Buffettag eingeführt. An diesem Tag stehen ausschließlich die nicht ausgegebenen, tiefgefroren Reste auf dem Speiseplan. Die Kinder dürfen wie bei einem Buffet verschiedenen Speisen aus den verbliebenen Menüs wählen. Damit werden Lebensmittel gespart - und auch die Eltern sparen Geld, da das Essen für den Buffettag nicht verrechnet wird.

Initiator dieses Projekts ist Vizebürgermeister Mag. Honeder: "Mir ist wichtig, dass die Stadt einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln zeigt. Wir sollten mit gutem Beispiel vorangehen und schon den Kindern die Wichtigkeit unserer Lebensmittel aufzeigen." Die Idee wurde von Bildungsstadträtin DI Dr. Maria-Theresia Eder sofort begeistert aufgenommen - künftig soll es auch in anderen Kindergärten Klosterneuburgs einen solchen Buffettag zur Resteverwertung geben.

Ausgezeichnetes Essen in Klosterneuburgs Kindergärten und Schulen

Erst im vergangenem Jahr wurde das Essen von Greenpeace ausgezeichnet. Klosterneuburg war die einzige Gemeinde, die in den befragten Bereichen biologische Herkunft, Regionalität und Ernährungsbewusstsein Bestbewertungen erhielt.

Das Essen in den Kindergärten und Schulen in Klosterneuburg kommt von diversen Lieferanten, etwa von der Firma Gourmet oder der Küche des Landesklinikums Klosterneuburg. Diese Anbieter beliefern bereits seit Jahren mit Essen in ausgezeichneter Qualität.

Stadtgemeinde Klosterneuburg Bildtext: Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager (M.) begrüßte den breit aufgestellten ersten Workshop im Festsaal des Rathauses, um sinnvolle familienfreundliche Projekte zu erarbeiten.
Stadtgemeinde Klosterneuburg Bildtext: Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager (M.) begrüßte den breit aufgestellten ersten Workshop im Festsaal des Rathauses, um sinnvolle familienfreundliche Projekte zu erarbeiten.

Klosterneuburg erneut auf dem besten Weg zur familienfreundlichen Gemeinde

Seit dem Herbst 2018 stellt sich die Stadtgemeinde Klosterneuburg wieder dem Auditprozess "familienfreundlichegemeinde". Kürzlich fand dazu ein erster Workshop statt. Klosterneuburg wurde bereits im Jahr 2015 als familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet.

Der Auditprozess, der in regelmäßigen Abständen erneut durchlaufen werden muss, um das Siegel aufrechtzuerhalten, ermöglicht es, die Familien- und Kinderfreundlichkeit unter Einbindung aller Generationen bedarfsgerecht, systematisch und nachhaltig zu entwickeln. Der erste von mehreren Workshops wurde jetzt im April absolviert. Dabei trafen sich, unter der Moderation von Bildungsstadträtin DI Dr. Maria-Theresia Eder und der Leitung vom Familie & Beruf Management, Sozialstadtrat Dr. Stefan Mann, Familiengemeinderätin Verena Pöschl und weitere Mandatare, Vertreter der Stadtgemeinde aus den Bereichen Personal, Schulen- und Kindergärten sowie Kultur, die Direktorin des Klosterneuburger Gymnasiums Mag. Hemma Poledna, Mitglieder von Lions, Rotes Kreuz, Seniorenvertreter u.v.m. im Rathaus, um gemeinsam Projekte zu erarbeiten.

Der Auditprozess "familienfreundlichegemeinde" ist ein laufender Prozess, welcher derzeit unter Einbindung der Bevölkerung neuerlich evaluiert und von neutraler Stelle, dem Familie & Beruf Management, zertifiziert wird. Mittels Fragebogen können Vereine und Veranstalter ihr Angebot in den Bereichen Freizeit, Soziales und Kultur übermitteln bzw. die Bevölkerung kann das derzeitige Angebot bewerten. In der Familienmatrix Klosterneuburg sind schon jetzt 250 familienrelevante Angebote, Einrichtungen und Leistungen gelistet: https://www.jcard.at/familienmatrix

Erstmals wird die Stadtgemeinde Klosterneuburg darüber hinaus am Zusatzzertifikat "kinderfreundliche Gemeinde", das von UNICEF Österreich im Rahmen des Audits "familienfreundliche Gemeinde" vergeben wird, teilnehmen.

Ganz wichtig beim Auditprozess ist die Einbindung der Bevölkerung. In der aktuellen Amtsblatt-Ausgabe Nr. 03/2019 findet sich ein Fragebogen zum Thema Spielplätze. Die Erhebungsbögen können auch auf der Webseite der Stadtgemeinde Klosterneuburg heruntergeladen werden:

www.klosterneuburg.at - Stadtgemeinde - Icon "familienfreundliche Gemeinde"

Stadtgemeinde Klosterneuburg/Zibuschka - Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager tritt in Dialog mit den Bürgern.
Stadtgemeinde Klosterneuburg/Zibuschka - Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager tritt in Dialog mit den Bürgern.

Bürgermeister im Ort - Frühjahrsrunde 2019
in Weidling, Maria Gugging und Höflein

Die Veranstaltungsriehe "Bürgermeister im Ort" bietet Platz für Fragen und Raum für Anliegen. Gemeinsam mit den leitenden Mitarbeitern des Rathauses tritt Mag. Stefan Schmuckenschlager auch 2019 - dem mittlerweile zehnten Jahr seiner Amtszeit als Bürgermeister - in direkten Dialog mit der Bevölkerung. Themen sind die Ansiedelung des Umweltbundesamtes, die Nachnutzung des ehemaligen Hotels "Park In" beim Happyland sowie Aufforstungsmaßnahmen, u.a. mit dem Projekt "Generationenwald".

Termine

Weidling: Di., 14. Mai, Ortszentrum Weidling, Schredtgasse 1

Maria Gugging: Mi., 05. Juni, Pizzeria La Strada, Hauptstraße 65

Höflein: Do., 13. Juni, Gasthaus Elisabeth Kutscha, Hauptstraße 143

Beginn jeweils 19.00 Uhr.

© Stadtgemeinde Klosterneuburg
© Stadtgemeinde Klosterneuburg

Größer, höher, weiter: Runde drei für den
Tag des Sports im Happyland

Am 4. Mai steigt der 3. Tag des Sports - nur noch 2 Wochen, dann verwandelt sich das Happyland in einen Hexenkessel mit 1.klassigen Sportstars. 2019 ist das Angebot an Sport- und Spielstationen dank Sponsoren so groß wie nie. Promi-Asse stehen nicht nur für Autogramme zur Verfügung, die Besucher können sich im direkten Vergleich spielerisch mit ihnen messen.

Klosterneuburg bewegt dank ausgeprägter Vereinslandschaft tagtäglich sehr viele Menschen - der nunmehr dritte Tag des Sports tritt den Beweis an, dass die Stadt zwischen Wienerwald und Donau als Sportstadt hervorragend etabliert ist. 46 Klosterneuburger Unternehmer und Sportvereine präsentieren am 04. Mai ihr Angebot - natürlich auch das Happyland selbst.

Unter den Stargästen sind diesmal Promis aus dem Schi-, Snowboard- und Eissport sowie dem Fußball. Lokale Größen und Vertreter des Behindertensports, der in Klosterneuburg einen hohen Stellenwert einnimmt, werden ebenfalls nicht fehlen. Die Legenden des Sports stehen nicht nur für Autogramme und Selfies zur Verfügung: Vom Aufwärmtraining übers Elfmeterschießen bis hin zum Wettkampf auf der Hindernisbahn gibt es Möglichkeiten, sich spielerisch mit ihnen zu messen. Darüber hinaus ist mit zahlreichen Stationen In- und Outdoor, zu Wasser und zu Lande, für einen bewegenden Tag gesorgt.

Der Tag des Sports 2019 in Klosterneuburg - die beste Gelegenheit, um neue Sportarten auszuprobieren, Spaß zu haben und die sportlichen Vorbilder live zu erleben! Informationen unter www.klosterneuburg.at/tagdessports.