Alternativen für die Vorweihnachtszeit in Wien: Raus an die frische Luft!

27.11.2021
Copyright PID/VOTAVA
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So unangenehm der Lockdown in der Vorweihnachtszeit auch ist, gerade in Wien bieten sich viele Möglichkeiten, die Freizeit an der frischen Luft zu verbringen: "Mein Tipp: Statt Weihnachtsshopping und Christkindlmarkt hinaus in die Natur!" betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Lainzer Tiergarten ist durchgehend geöffnet

"Die Stadt Wien bietet mit ihren weitreichenden öffentlichen Grünflächen optimale Bedingungen für jegliche Aktivitäten in der Natur", so Czernohorszky. So ist etwa heuer die sonst übliche Wintersperre des Lainzer Tiergartens aufgehoben - er kann nun durchgehend besucht werden kann. Hier bieten sich beste Bedingungen für kurze oder lange Spaziergänge und Läufe.

Dank der Größe des Areals ist auch die Einhaltung eines Sicherheitsabstandes zu anderen Personen kein Problem und man kann auf zahlreichen, spärlich frequentierten Plätzen richtig zur Ruhe kommen. Auch verbreitet das winterliche Ambiente der Wälder und Wiesen im Lainzer Tiergarten eine besondere Weihnachtsstimmung. Diese wird ab 26.11. mit einer Weihnachtskrippe im Hermesvillapark und ab 8.12. durch den Christbaumverkauf beim Lainzer Tor noch verstärkt. Das Lainzer Tor, das Nikolaitor, das St. Veiter Tor, das Pulverstampftor, das Gütenbachtor und das Laabertor sind täglich zwischen 8 und 17 Uhr geöffnet.

Zu beachten ist aber, dass es im Lainzer Tiergarten keinen Winterdienst gibt und - zum Schutz dieses einzigartigen Naturschutzgebietes - die markierten Wanderwege nicht verlassen werden dürfen.

Bewegung in Wien auf insgesamt 14 Stadtwanderwegen

Weitere Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen bieten auch die 14 Stadtwanderwege, die alle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Der neueste Weg, Stadtwanderweg 12, führt etwa über Favoriten und Liesing bis in die Wiener Nachbargemeinde Vösendorf und zurück zum Naherholungsgebiet Wienerberg. Aber auch Klassiker, wie der Stadtwanderweg 1 auf den Kahlenberg oder der Stadtwanderweg 9 durch den Prater sind immer wieder einen Besuch wert. "Gerade wenn auch noch die Sonne hin und wieder durch die Wolken schaut, ist so eine vorweihnachtliche Wanderung ein wertvolles Erlebnis, das uns hilft, die Zeit mit coronabedingten Einschränkungen gut zu überbrücken", so Forstdirektor Andreas Januskovecz.

Sporteln in den Wiener Parkanlagen

Copyright Wiener Stadtgärten/Houdek
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Auch in den Wiener Parkanlagen gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Bewegung und Erholung. In rund 90 Wiener Parkanlagen stehen insgesamt rund 370 Fitness-Trainingsgeräte zur Verfügung. Die Trainingsgeräte an der frischen Luft sind kostenlos und frei zugänglich. Darüber hinaus sind in den Parks der Wiener Stadtgärten etwa 50 Skate-Anlagen und über 600 Ballspielplätze zu finden. Erst vor kurzem haben neue Parkanlagen eröffnet, beispielsweise der Elinor-Ostrom-Park in der Seestadt mit abwechslungsreichen Sportmöglichkeiten und einem Fahrradspielplatz, oder der Stefan-Weber-Park in Margareten mit einer neuen Skatebowl. Eine Übersicht über Sport- und Freizeitangebote gibt es hier: https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/

Neue Ecken der Stadt entdecken

Wer meint, in Wien schon alles gesehen zu haben und einmal Lust auf etwas Neues hat, sollte einen Blick in die Broschüre "Versteckte grüne Ausflug-Tipps" werfen. Diese kann im Internet unter https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/ heruntergeladen werden und beinhaltet spannende Insidertipps für Ausflüge in etwas unbekanntere Gegenden von Wien. Etwa das familienfreundliche Erholungsgebiet Paradies in Penzing, das erst 2010 für die Öffentlichkeit geöffnet wurde. Ein Spaziergang durch den Park kann mit einem Besuch des 1.000 m² großen Waldspielplatzes abgerundet werden.

Oder die Neue Lobau am anderen Ende der Stadt im 22. Wiener Gemeindebezirk, die sich hervorragend für einen kleinen Radausflug eignet. "Die Ausflugstipps regen dazu an, Neues zu probieren und die vielfältigen und abwechslungsreichen Freiräume Wiens zu erkunden", freut sich Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.