Auf der Klaviatur des Erfolgs: Pianistin Hanna Bachmann gastiert am 24. März im Wiener Musikverein

© Nancy Horowitz
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(TV21) Sie ist eine, die auszog, um die Welt zu erobern. Denn Hanna Bachmann entdeckte schon als Vorarlberger Schülerin, dass sie nur eines will: Klavierspielen. Also pendelte sie zum Studium nach Wien und Salzburg und ist als 26-Jährige bereits in der ganzen Welt zu Hause. Für Konzerte gastierte sie etwa in Deutschland, Großbritannien, Israel, der Schweiz, den USA, Kanada und Mexiko. Nun steht ein Heimspiel in einer berühmten Location am Programm: am 24. März im Metallenen Saal des Wiener Musikvereins...

Nebenan, im Großen (Goldenen) Saal spielen zum Jahreswechsel immer die Größten: die Wiener Philharmoniker beim traditionellen Neujahrskonzert. "Einmal im Leben im Wiener Musikverein aufzutreten war schon immer mein Traum. Nun wird er Realität. Dieses Konzert ist daher etwas ganz Besonderes für mich und eine echte Herzensangelegenheit. Hier spielen zu dürfen ist eine Riesenehre, schließlich gibt es hier einige der renommiertesten Konzertsäle dieser Welt mit einer einzigartigen Akustik. Ich war extrem begeistert, als ich hier mein erstes Konzert besuchen durfte", erklärt Hanna Bachmann.

Piano Detox

Bei aller Tradition - Hanna Bachmanns Motivation ist es, klassische Musik auch jenen Menschen zu öffnen, die damit bislang noch keine Berührung hatten. Denn wie Forscher offiziell bestätigen, trägt sie maßgeblich zum Abschalten bei und ist damit ein wichtiges Tool in Zeiten von Smartphones & Co., die uns unser Gehirn ständig auf Trab halten. Hanna Bachmann: "Das Hören von Klaviermusik ist Digital Detox, denn sowohl das Publikum als auch ich tauchen dabei in eine andere Welt ein. Außerdem zeige ich mit meinem Konzert, dass Klassik nicht immer ernst und schwer, sondern auch humorvoll sein kann."

Deshalb spielt sie:

  • Alban Berg: Sonate op. 1: Bergs einziges großes Klavierwerk ist in formaler Hinsicht eher traditionell, aber es hat einen sehr freien Umgang mit der Tonalität und daher eine Sonderstellung im Klavierrepertoire.

  • Wolfgang Amadeus Mozart: Acht Variationen KV 613: In Mozarts letzter Klavier-Komposition, den acht Variationen auf 'Ein Weib ist das herrlichste Ding' aus 'Der dumme Gärtner' von Benedikt Schack zum Text von Emanuel Schikaneder, trifft derber und frivoler Wortwitz auf kompositorische Feingriffe.

  • Sergej Prokofiev: Sarkasmen op. 17: Fünf kurze, teils theatralische Stücke, die Prokofievs Verständnis von Humor zeigen. Hier trifft innere Zerrissenheit auf Sarkasmus und Schadenfreude.

  • Ludwig van Beethoven: Diabelli-Variationen op. 120: Beethovens Variationen-Zyklus über einen Walzer von Anton Diabelli ist Spiegelbild einer komplexen Persönlichkeit, von mystisch über heroisch bis grotesk. Es ist sein letztes großes Klavierwerk und erntete einst das Prädikat 'unspielbar'. Hanna Bachmann glänzt hier mit einer differenzierten wie feinfühligen Interpretation sowie bestechender Virtuosität.

Mit diesem Repertoire hat Hanna Bachmann auch eine CD eingespielt: "Plaisanteries: Mozart - Beethoven - Prokofiev", die bei Gramola erschienen ist. Mehr zu Hanna Bachmann und ihrer Musik:     https://hannabachmann.com/de/.

Hanna Bachmann im Wiener Musikverein:

Termin: Dienstag, 24. März 2020

Beginn: 20.00 Uhr (Ende ca. 22.00 Uhr)

Location: Wiener Musikverein, Metallener Saal

Adresse: Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

Tickets: um 18 Euro beim Wiener Musikverein - vorab wie an der Abendkasse