Bezirksvorsteher Papai fordert sofortigen Stopp der dreisten Abzocke am Einkaufsparkplatz zwischen Donaufeldstraße und Angyalföldstraße

04.02.2019

Bezirksvorsteher Georg Papai
Bezirksvorsteher Georg Papai

Das Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Grund der Floridsdorfer Schicht-Fabrik gilt für Anrainerinnen und Anrainer als beliebter Nahversorger. Hier sind zwei Einkaufsbereiche entstanden, die entweder von der Donaufelder Straße oder von der Angyalföldstraße befahren werden können.

Die stark frequentierte Verbindungszone zwischen den beiden Straßen wird gerne genutzt, um die aufwändige Umfahrung zwischen den Einkaufsbereichen zu vermeiden. Das Durchfahrtsverbot dieser Verbindungszone besteht bereits seit Jahren, ist aber für den Laien auf den ersten Blick nicht erkennbar und wurde bislang auch nicht geahndet.

Seit November 2018 setzt sich der Eigentümer für das Durchfahrtsverbot ein und hat ein Abschleppunternehmen mit der Überwachung der Zone beauftragt. Kundinnen und Kunden, die die Abkürzung weiterhin nutzen oder einfach das Durchfahrtsverbot übersehen, werden vom Anwalt des Eigentümers im Zuge einer Unterlassungserklärung mit € 239,82 zur Kasse gebeten.

"Obwohl der Grundeigentümer ein Durchfahrtsverbot erlassen kann und die Situation daher juristisch gesehen klar ist, ist dieses Verhalten keinesfalls fair und schon gar nicht kundInnenfreundlich!", so Bezirksvorsteher Papai, der klar auf der Seite der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer steht und ein sofortiges Ende der Abzocke fordert.

"Die Situation vor Ort ist irreführend und in meinen Augen eine dreiste Abzocke von Floridsdorferinnen und Floridsdorfern! Ich werde Kontakt mit den Geschäftsmietern aufbauen und versuchen, gemeinsam auf den Grundstückseigentümer Druck auszuüben, diese Abzocke zu unterlassen. Weiters werde ich die MA 46 - Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten prüfen lassen, ob die Anerkennung der Zu- und Auffahrt abgesprochen werden kann."