(Deutsch Wagram) MARCHFELDERHOF ERSTE FRÜHLINGSGRÜSSE AUS DEM MARCHFELD

09.04.2021
Marchfelderhof © Claudia Prieler * Dietrich Iser, Tiffany, Marchfelderhof Chef Peter Großmann
Marchfelderhof © Claudia Prieler * Dietrich Iser, Tiffany, Marchfelderhof Chef Peter Großmann

DIE MARCHFELDERHOF-CREW JUBELT! In Zeiten wie diesen gibt es sogar auch gute Nachrichten! Der Marchfeld Spargel muss sich nicht dem verordneten Lockdown beugen und erhält dank Petrus Mithilfe die schon lang ersehnte Ernteerlaubnis.

Ab sofort gibt es täglich den frisch gestochenen Marchfeldspargel ab Hof bei den Marchfelder Spargelbauern oder frisch zubereitet im Marchfelderhof, dem 1. Spargelrestaurant Österreichs, als

SPARGEL TO GO für den SPARGELSCHMAUS FÜR ZUHAUS.

Als Beilage zum Marchfeld-Spargel werden in den Spargelboxen Neusiedlersee Zander, Weinviertler Beinschinken, knusprige Backhenderl u.v.m. angeboten.

Abholung und Lieferung täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr
www.marchfelderhof.at/online-bestellen/

Marchfelderhof © Claudia Prieler * Marchfelderhof Chef Peter Großmann, Küchenchef Christian Langer
Marchfelderhof © Claudia Prieler * Marchfelderhof Chef Peter Großmann, Küchenchef Christian Langer


Was Sie noch über die Geschichte des Spargels wissen sollten: In ein paar Tagen ist wieder Erntezeit für das Kaisergemüse. Doch seit wann genießt man hierzulande Spargel? Er spielte vor allem am Kaiserhof im 18. Jahrhundert eine große Rolle - am Hofe Maria Theresias wurde fast täglich Spargel aufgetragen. Die weißen Gemüsestangen sind aber bereits um 1565 rund um Wien nachweisbar.
Das Marchfeld ist seit dem 19. Jahrhundert im Spargelanbau bedeutend, einige der dort angesiedelten Betriebe belieferten den Wiener Kaiserhof. Das Marchfeld im westlichen Ausläufer des pannonischen Steppenklimas bildet aufgrund hoher Temperaturen und langer Sonnenscheindauer gemeinsam mit den besonderen Bodentypen die perfekte Kombination für den Spargelanbau. Geschichtliche Anekdote gefällig? Im Jahr 1809, als sich Kaiser Franz I. vor Napoleon auf Schloss Wolkersdorf flüchtete, ließ er sich täglich frischen Spargel anliefern.
Eine Fülle an Spargelrezepten in Kochbüchern um 1900 und historische Quellen wie Spargelkulturanleitungen zeugen vom großen Ansehen des Spargels rund um die Residenzstadt. Bis zum Ende der Monarchie gab es in Österreich schließlich an die 200 Hektar Spargeläcker, ein Großteil davon lag im Marchfeld. Im Zeitalter der Industrialisierung wurde das delikate Gemüse zunehmend auch in bürgerlichen Kreisen nachgefragt.
1945 wurde das Spargelpflanzen mit dem Argument "Erdäpfel sind wichtiger als Spargel" verboten. Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln stand gegenüber so aufwändig geernteten Luxusgütern im Vordergrund. Bereits 11 Jahre später gab es 1956 einen neuerlicher zaghaften Beginn der Marchfelder Spargelkulturen.
Der Spargel erlebte er Mitte der 1970er Jahre wieder einen Aufschwung, als sich Marchfelder Bauern zusammenschlossen, um den Spargelanbau in der Region nicht aussterben zu lassen. Sie suchten Kontakt zur Gastronomie und zu Konsumenten und bildeten 1980 schließlich den Bund der Marchfelder Spargelgüter. 1996 wurde der "Marchfeldspargel" innerhalb der Europäischen Union als geschützte geografische Angabe anerkannt.
Spargel war als Gemüse und Heilpflanze bereits bei den Griechen geschätzt. Die ersten, die Spargel in größeren Mengen kultivierten, waren die Römer. Auf ihren Eroberungszügen brachten sie ihn vom Ursprung in Vorderasien in den germanischen Raum.

Marchfelderhof © Claudia Prieler * Küchenchef Christian Langer, Spargelbauer Dietrich Iser
Marchfelderhof © Claudia Prieler * Küchenchef Christian Langer, Spargelbauer Dietrich Iser

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