EPU-Initiative vidaflex fordert Erleichterungen im grenzüberschreitenden Reiseverkehr in der 24-Stunden-Betreuung

"Erste Ansätze von Panik" wegen der Reiserestriktionen - große Sorge auch bei berufstätigen Angehörigen von zu betreuenden Personen

Wien (OTS) - Ausnahmeregelungen bzw. Erleichterungen für in der 24-Stunden-Betreuung tätige Personen bei den Grenzschließungen aufgrund des Coronavirus, fordert Christoph Lipinski, Wiener Landesgeschäftsführer der gewerkschaftlichen Initiative für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) vidaflex. Zur Lösung dieser Problematik müsse rasch ein runder Tisch mit den Interessenvertretungen, der Politik und den Trägerorganisationen stattfinden, betont Lipinski.

"Erste Ansätze von Panik" wegen der Reiserestriktionen, ortet Elisabeth Zahn, vidaflex-Sprecherin für die 24-Stunden Betreuung, unter ihren KollegInnen aus Ländern wie der Slowakei, Tschechien oder Rumänien. "Die telefonischen Anfragen sind seit den letzten 24 Stunden kaum mehr zu bewältigen. Viele haben Angst, ob sie nach Österreich überhaupt einreisen können, oder ob sie von Österreich wieder zu ihren Familien kommen werden", sagt Zahn.

Große Sorge bereite die derzeitigen Entwicklungen aber auch vor allem berufstätigen Angehörigen von zu betreuenden Personen, so Zahn weiter. Jetzt noch verstärkt durch die Pandemiestufe beim Coronavirus und die Reisebeschränkungen, fühlen sich viele Familienangehörige jetzt umso überforderter und nicht ausreichend informiert. "Hier müssen zumindest rasch im Sinne beider Seiten praktikable und sichere Kompromisslösungen auf den Tisch", fordern Zahn und Lipinski.

vidaflex, stehe als Interessenvertretung in unmittelbare Nähe zu vielen Betroffenen beider Seiten und sei jederzeit zu Gesprächen bereit, um in einem ersten Schritt mit Know-how rasch zur Verbesserung der Informationslage Betroffener beitragen zu können", bekräftigt Lipinski abschließend.