FÜR EIN SAUBERES FLORIDSDORF Bezirksvorsteher Papai setzt mit Schildern ein Zeichen

30.01.2019

Rund um das Floridsdorfer Bezirkszentrum sind in den letzten Jahren viele bauliche Verbesserungen umgesetzt worden. Auch für die öffentliche Sicherheit wurde durch eine verstärkte Bestreifung durch die Polizei, den örtlichen Einsatz von Sozialarbeitern am Franz-Jonas-Platz und ein eigenes Security-Team der ÖBB einiges getan. Und die bezirksinternen Beratungen über die Ausdehnung eines von Bezirksvorsteher Georg Papai geforderten Alkoholverbots rund um den Floridsdorfer Bahnhof gehen in die letzte Runde."Für das Erscheinungsbild eines Platzes spielt natürlich auch die Sauberkeit eine wesentliche Rolle", sagt Bezirksvorsteher Georg Papai. "In vielen Gesprächen mit den Menschen hier vor Ort höre ich Klagen über die Verschmutzung vor allem der Sitzbereich unter den Bäumen durch Taubenkot."Ein Problem, das durch die verbotene Fütterung von Tauben gefördert wird. Dabei ist das Füttern von Tauben oft falsch verstandener Tierschutz, denn Tauben finden in der Großstadt ausreichend Nahrung. Zusätzliches Füttern ist nicht nötig. Viele kranke und verletzte Tiere sind das Ergebnis nicht artgerechter und übermäßiger Fütterungen. Zudem vermehren sich Tauben durch Fütterung übermäßig; überbevölkerte Nistplätze mit vielen Parasiten und Infektionen sind die Folge."Nicht ohne Grund hat die Stadt den Slogan 'Wer Tauben füttert, füttert Ratten!' ausgegeben", sagt der Floridsdorfer Bezirkschef und hat jetzt Hinweisschilder auf das Taubenfütterungsverbot am Franz-Jonas-Platz aufstellen lassen. "Denn der Taubenkot kann Krankheitserreger enthalten und ist schwer zu entfernen."Dabei bemühen sich täglich 2 bis 3 Straßenarbeiter der Magistratsabteilung 48, die Gegend um den Floridsdorfer Bahnhof sauber zu halten. Mindestens 2 Mal pro Tag wird der Franz-Jonas-Platz händisch und mit Kehrmaschinen gekehrt, 3 Mal täglich werden die 61 Müllbehälter mit einem Fassungsvolumen von insgesamt 7.000 Liter geleert. - "Und das an 7 Tagen in der Woche", betont Bezirksvorsteher Georg Papai und appelliert an die Bevölkerung, mit ihrem Verhalten seine Initiative für ein sauberes Bezirkszentrum zu unterstützen.