Gastro-Sonntagsöffnung auf Märkten: Novelle der Marktordnung in Begutachtung

12.03.2021

BezirksvorsteherInnen definieren die Öffnungszeiten auf den Märkten

Wie im rot-pinken Regierungsprogramm fixiert, sollen Gastronomiebetriebe auf Märkten künftig an Sonn- und Feiertagen öffnen können. Die dafür notwendige Novellierung der Marktordnung wurde auf den Weg gebracht und ist nun in Begutachtung. Ziel ist ein Inkrafttreten rund um Ostern.

"Wie die Öffnungszeiten innerhalb dieses Rahmens auf den jeweiligen Märkten gestaltet wird, obliegt der Entscheidung der einzelnen BezirksvorsteherInnen. Deren Vorgaben werden aktuell eingeholt und eingearbeitet", erläutert die für die Märkte zuständige Stadträtin Ulli Sima. Der maximale Rahmen ist von 9 Uhr bis 22 Uhr.

NEOS-Märkte-Sprecher Markus Ornig begrüßt die Neuregelung: "Wir haben uns diese Freiheit für die Gastro-Betriebe auf den Märkten immer gewünscht und freuen uns, dass diese Maßnahme nun umgesetzt wird. Es ist der Auftakt zu einer Reihe von Schritten, um die Wiener Märkte weiter zu beleben!"

Eine weitere Änderung ist, dass künftig Samstag die Kernöffnungszeit, bisher 8 bis 12 Uhr, entfällt und den HändlerInnen freigestellt wird, wann sie öffnen. Samstags ist traditionell der stärkste Markttag, somit sind Kernöffnungszeiten nicht nötig. Von Dienstag bis Freitag gelten weiterhin die bewährten Kernöffnungszeiten auf allen Märkten von 15 Uhr bis 18 Uhr. Die KonsumentInnen können damit sicher sein, in diesem Zeitraum alle Standln offen vorzufinden, so die Intention der Kernöffnungszeiten.

Neben der Sonn- und Feiertagssöffnung für die Gastronomie gibt es noch eine Änderung, die den Blumenhandel betrifft: Den BlumenhändlerInnen wird mit der Novelle das Aufsperren an Muttertagen erlaubt, auch am Valentinstag, falls dieser auf einen Sonntag fällt und das selbe gilt auch für Allerheiligen. Es ist dies eine Annäherung an die Regelungen, die für die Blumengeschäfte im gesamten Stadtgebiet gelten.

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