Gleich ist immer noch nicht gleich!

Bild (SPÖ, Schingerling): v.l.n.r.; Die Weinviertler Bezirksfrauenvorsitzenden Sandra Gerbsch-Kreiner (KO) und Elke Stifter (HL) mit Gastgeber Bgm. Mag. Erich Trenker, Landesfrauenvorsitzender LA Elvira Schmidt, Patricia Katsulis (Junge Generation) und der Mistelbacher Bezirksfrauenchefin Claudia Musil.
Bild (SPÖ, Schingerling): v.l.n.r.; Die Weinviertler Bezirksfrauenvorsitzenden Sandra Gerbsch-Kreiner (KO) und Elke Stifter (HL) mit Gastgeber Bgm. Mag. Erich Trenker, Landesfrauenvorsitzender LA Elvira Schmidt, Patricia Katsulis (Junge Generation) und der Mistelbacher Bezirksfrauenchefin Claudia Musil.

Anlässlich des int. Frauentages 2020 fand am 6. März in Pillichsdorf (Bezirk Mistelbach) eine große Feier der niederösterreichischen
SPÖ-Frauen statt. Dabei hat Landesfrauenvorsitzende LA Elvira Schmidt vor vollem Saal daran erinnert,
dass viele Forderungen, die bereits von der Vorkämpferin in Sachen Gleichberechtigung der Frauen, Johanna Dohnal,
aufgestellt wurden, bis heute nicht erfüllt sind.
Die Rednerinnen sprachen die Altersarmut an, von der vor allem Frauen betroffen sind, weil sie oft nur Teilzeit in
schlecht bezahlten Jobs gearbeitet haben, Auszeiten für die Kinder genommen haben und im Pensionsalter dann
feststellen müssen, dass sie deshalb auch nur eine geringe Pension bekommen.
Unterstrichen wurde aber auch die Forderung nach der 30-Stunden-Woche bzw. der 4-Tage-Woche, die vor allem
Frauen zugute kommen würden. Von den immer noch viel zu wenigen Frauen in Führungspositionen ganz zu schweigen.
«Es gibt also noch Vieles, um das wir weiterkämpfen müssen», betonte auch Landesfrauen-Geschäftsführerin Annemarie
Mitterlehner, die gemeinsam mit der Mistelbacher Bezirksfrauenvorsitzenden Claudia Musil durch das Programm
führte - musikalisch unterstützt von den «Swinging Sweethearts», die Hits der 40er-Jahre zum Besten gaben.