Gmoa Geh’n in Gerasorf bei Wien am 11. Mai 2019

26.04.2019

Wir lassen den "Alten Brauch" des Abgehens der Gemeindegrenzen anlässlich 20 Jahre Stadt wiederaufleben.

Einmal im Jahr, meist zu Georgi, wurden die Gemeindegrenzen von Gemeinderäten kontrollierend abgegangen und dabei das Ausbessern der Grenzhügel und die frische Kalkbemalung der "Moaristoaner" vorgenommen. So auch in den alten Dörfern Gerasdorf und Seyring. Die Motorisierung macht das Abschreiten in dieser Form überflüssig. Die äußere Grenzlinie, die 1972 durch die Zusammenlegung beider Gemeinden entstanden ist, besteht seit 1954. Der Brauch des Abschreitens ist in jüngerer Zeit vielerorts als gemeinschaftliches Wandern wiederbelebt worden, so auch rund um Gerasdorf. 1999, im Jahr der Stadterhebung, bis 2006, wurde wieder begonnen "Gmoa zu geh'n" und so Samstagnachmittags-Wanderungen am Grenzverlauf, unterteilt in drei Teilstücke, unter zahlreicher Beteiligung von Gemeindebürgern geführt, wie auch das Gelände geologisch, topographisch, historisch, sowie natur-und-heimatkundlich erklärt.

Im Festjahr setzen wir einen neuen Anfang für die nächsten drei Jahre und laden zu diesem Wandertag am 11. Mai 2019 aller Ortsteile ein:

Treffpunkt: 13:30 Uhr Stammersdorfer Strasse/Grenzweg, Parkplatz

Route: Grenzweg - Föhrenhain - Velo 9 - Grenze zu Hagenbrunn - Annessi - SB-Hütte Blumen Gruber - Jagdhütte Hubertuskapelle. Weglänge: 11,5 km

Plan wird beim Start ausgegeben. Bei Regen verkürzte Wegführung.

Ein Taxi-Rücktransport vom Ziel zum Start ist vorgesehen.

Bgm. Vojta: "Ich freue mich, dass wir den "Alten Brauch" im Festjahr 20 Jahre Stadt wiederaufleben lassen."