Hacker zu Gesundheitstelefon 1450: Erfolgsstory in Wien – Orientierung für die Menschen

Gesundheitstelefon gut angenommen - Spitalsambulanzen entlastet - 1450 soll noch bekannter werden

"Das telefonische Gesundheitsservice 1450 hat sich in Wien seit der Einführung vor zweieinhalb Jahren sehr gut bewährt. Mehr als 100.000 WienerInnen haben seitdem bei dieser Nummer angerufen, um bei gesundheitlichen Problemen Rat zu holen. Die Intension, den Menschen Orientierung in gesundheitlichen Fragen zu bieten, wurden in Wien eindeutig erfüllt", unterstreicht der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker anlässlich der Ausrollung des Gesundheitstelefons 1450 auf ganz Österreich. Die Pilotphase sei somit sehr erfolgreich gewesen; die Menschen vertrauen auf die Empfehlungen am Gesundheitstelefon und nehmen diese auch an. "Das zeigt uns auch die Statistik: 70 Prozent der AnruferInnen folgen den Empfehlungen unserer ExpertInnen am Telefon. Hacker sprach in diesem Zusammenhang von einer "Erfolgsstory" und würdigte die "tolle Arbeit des Teams von 1450 in Wien"; es besteht aus diplomierten Krankenpflegepersonen und speziell geschulten TelefonberaterInnen. "Sie führen die Anruferinnen und Anrufer wie ein "Gesundheitswegweiser" zur passenden medizinischen Versorgung", so der Gesundheitsstadtrat.

1450 ist ein telefonisches Gesundheitsservice, das in Wien vom Fonds Soziales Wien umgesetzt wird. Es ist sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag erreichbar - und vor allem: es ist kostenlos, hob Hacker hervor. Man zahlt lediglich die üblichen Telefonkosten - gemäß den gültigen Tarifen. "Zwei Drittel der AnruferInnen werden in den niedergelassenen Bereich geleitet, bei neun Prozent reicht eine Anleitung zur Selbstversorgung. Damit trägt 1450 bei zur Weiterentwicklung des Wiener Gesundheitswesens; neben den Tipps zur Selbstversorgung werden auch Spitalsambulanzen und Rettungsorganisationen entlastet, Auskünfte über die nächstgelegene Apotheke werden ebenso gegeben", so Hacker. "Wir wollen 1450 aber noch bekannter machen. Jeder Wiener und jede Wienerin soll die Nummer im Handy gespeichert haben. Bei den neuen E-Cards ist die Nummer 1450 aufgedruckt und wird damit gut sichtbar sein", erläuterte der Gesundheitsstadtrat abschließend.