Jörgerstraße NEU - Attraktiver, kühler, sicherer

18.03.2022
Copyright Vojislav Dzukic
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Neugestaltung bringt 16 neue Bäume, Verbesserungen für Fuß- und Radverkehr

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Planungsstadträtin Ulli Sima, Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer und Währings Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, den Startschuss für die Neugestaltung der Jörgerstraße vom Währinger Gürtel bis zur Ranftlgasse zwischen 17. und 18. Bezirk gegeben.

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, Planungsstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer beim SPatenstich Jörgerstraße | Copyright PID/Christian Fürthner
Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, Planungsstadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer beim SPatenstich Jörgerstraße | Copyright PID/Christian Fürthner

Raus aus dem Asphalt

Unter dem Motto "Raus aus dem Asphalt" wird ein weiterer Straßenzug in Wien entsiegelt, begrünt und gekühlt. Die Jörgerstraße ist das Tor nach Hernals und in das südliche Währing. Sie ist Teil des Hauptradverkehrsnetzes der Stadt und eine wichtige fußläufige Verbindung von und zu den öffentlichen Verkehrsmitteln U-Bahn-Linie 6 und Straßenbahnlinie 43. Die Pflanzung 16 neuer Bäume samt besonders großzügiger Baumscheiben, weitflächige neue Grünbereiche und der Einsatz heller Pflasterung werden das Mikroklima der Jörgerstraße entscheidend verbessern. Während die Begrünung und die Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche dann zum Verweilen im Straßenzug einladen, sorgt der Umbau der bestehenden Radwegverbindung für ein besseres Vorankommen und eine gesteigerte Sicherheit bei den Verkehrsteilnehmer*innen.

"Ein gut ausgebautes Radwegenetz und mehr Begrünung im öffentlichen Raum sind Eckpunkte nachhaltiger Stadtpolitik. Ich freue mich, dass uns beides im Zuge dieser Neugestaltung gelingt und die Jörgerstraße so zu einem sicheren und attraktiven Ort für alle wird.", so Planungsstadträtin Ulli Sima.

Ilse Pfeffer, Bezirksvorsteherin von Hernals: "Ich freue mich sehr über das gemeinsame Projekt als 'Tor nach Hernals'. Neben der Hebung der Verkehrssicherheit war es mir vor allem ein Anliegen, durch mehr Bäume und einem Trinkbrunnen mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu schaffen."

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, Währing: "Es ist nicht alltäglich, dass entlang von Bezirksgrenzen ambitionierte Projekte gelingen. Umso mehr freut es mich, dass es uns gelungen ist, Verkehrssicherheit, Begrünung und Klimaschutz zu verbinden und wir dieses Projekt nun gemeinsam mit Nachbarbezirk und Stadt umsetzen."

"Mit vielen kleinen und großen Projekten machen wir das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren in Wien angenehmer und sicherer, begrünen, setzen neue Bäume und passen so den öffentlichen Raum an den Klimawandel an, um ihn für die Menschen lebenswerter zu machen", betont Neos Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Sicher unterwegs

In der Jörgerstraße entsteht zwischen Währinger Gürtel und Theresiengasse ein baulich getrennter Ein-Richtungs-Radweg. Im Anschluss führt ein komfortabler Radfahrstreifen geradlinig über die Kreuzung mit der Martinstraße und mündet ab der Ranftlgasse in die bestehende Radverkehrsanlage. In Summe werden 150 Meter Radweg ausgebaut. Damit gelingt ein wichtiger Anschluss an den Gürtelradweg. Der bisher risikobehaftete Abschnitt wird deutlich aufgewertet und somit sicherer. Neue Radabstellplätze runden das Angebot für Radfahrende ab.

Verbesserung für Fuß- und Radverkehr

Um die Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr zu erhöhen werden die angrenzenden Kreuzungsplateaus mit Gehsteigvorziehungen zur Erhöhung der Sichtweiten und Reduzierung der Querungslängen versehen. Zudem tragen künftig Fahrbahnanhebungen zur Verkehrsberuhigung bei.

Grüne, kühlende Aufenthaltsbereiche

Beidseits der Jörgerstraße, zwischen Währinger Gürtel und Martinstraße, werden 16 neue Bäume mit großzügigen, Baumscheiben die speziell in den heißen Sommermonaten für Schatten und Abkühlung sorgen, gepflanzt. Ebenso laden vier neue Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten künftig zum konsumfreien Verweilen ein, die zudem mit drei Trinkhydranten sowie einer hellen Pflasterung ausgestaltet werden. Zahlreiche, neue, großzügige Grünflächen mit Bewässerungssystem werten den Straßenzug zusätzlich auf. Auch der bestehende Mikroaufenthaltsbereich zwischen Martinstraße und Ranftlgasse wird mittels Sitzgelegenheiten und erweiterten Grünflächen neugestaltet. In einer Gegend mit bisher 100 prozentiger Versiegelung werden damit große Flächen vom Asphalt befreit.

Zahlen, Daten und Fakten

  • Baubeginn: 22. März
  • Voraussichtliches Bauende: Ende Mai 2022