Journalistengewerkschaft: Ausübung beruflicher Tätigkeit muss ohne Gefährdung gesichert sein

01.02.2021
Pixabay
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Der Protest gegen die Corona-Maßnahmen ufert zunehmend in Aggressivität gegenüber Journalistinnen und Journalisten aus. Das hat sich ganz besonders bei den als "Spaziergängen" titulierten Demonstrationen am Wochenende in der Bundeshauptstadt Wien gezeigt. Journalistinnen und Journalisten wurden dabei als "bezahlte Lügenpresse" beschimpft, bespuckt, einige wurden sogar eingekesselt, die Kamera entrissen und auf den Boden geschlagen.

"Freie Meinungsäußerung ist ein hohes, schützenswertes Gut. Es kann aber nicht sein, dass Journalistinnen und Journalisten in der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit behindert und gar bedroht und attackiert werden", sagt Eike-Clemens Kullmann, Bundesvorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA. Er ruft deshalb die Polizei dringend zum verstärkten Schutz der Kolleginnen und Kollegen auf.

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