KEIN SCHLUSS MIT JUBEL

28.03.2021
Foto © Barbara Pálffy
Foto © Barbara Pálffy

Zum gestrigen Welttag des Theaters fand eine kurze Gedenkkundgebung statt der geplanten und verschobenen Künstler/innen-Großkunstgebung vor dem Wiener Burgtheater statt. Organisiert wurde sie von Gernot Kranner und Gerhard Ruiss vom Dialog der Kreativität. In ihren zwei Ansprachen betonten beide die unveränderte Zielsetzung der Initiative, die Öffnung der Kulturstätten zugleich mit allen anderen Einrichtungen, die als erste wieder geöffnet werden.
Vor den verschlossenen Toren des Burgtheaters nutzten die beiden Initiatoren den heutigen WELTTAG DES THEATERS, um noch einmal ihre Forderungen an die Politik zu formulieren: "Wir erklären uns mit der unter der Pandemie und den Corona-Maßnahmen leidenden Bevölkerung solidarisch und verzichten auf die für heute angesetzte große Kunstaktion mit vielen hundert Teilnehmer*innen. Wir wollen niemanden gefährden."
Gerhard Ruiss von der IG Autorinnen Autoren zieht Zwischenbilanz: "Wir gehen mit allen gemeinsam in den Oster-Lockdown, obwohl Kunst und Kultur schon seit Monaten geschlossen sind und wir für die Infektionszahlen nicht die Ursache sein können."
Gernot Kranner betont: "Wir fordern in aller Klarheit: Sobald es wieder ans Aufsperren geht, müssen Kunst und Kultur wieder erlaubt sein. Wir müssen diesmal von Anfang an beim Aufsperren mit dabei sein. In anderen Ländern besetzen verzweifelte Künstler*innen die Theater. Wir wollen wieder arbeiten."
Unterstützt wurden Kranner und Ruiss von den Teilnehmer*innen des DIALOGs DER KREATIVITÄT.
Die verschobene KUNSTGEBUNG soll in den nächsten Wochen nachgeholt werden.

Foto © Barbara Pálffy
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