Korneuburger Gemeinderätin Patricia Katsulis als JG-Bundesfrauensprecherin wiedergewählt

17.11.2020

Am 14. November 2020 ging die Bundeskonferenz der Jungen Generation in der SPÖ zum ersten Mal über die virtuelle Bühne. Im Zuge der Konferenz wurde ein neuer Vorstand gewählt, sowie die inhaltlichen Weichen für die zukünftige politische Arbeit gestellt.

An der Online-Konferenz haben fast 140 Delegierte aus allen Bundesländern teilgenommen. Neben den inhaltlichen Beschlüssen stand die Neuwahl des Vorstandes im Zentrum. Hierbei wurde der amtierenden JG-Vorsitzenden Claudia O'Brien für weitere zwei Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Ebenso wiedergewählt wurde die bisherige Bundesfrauensprecherin der JG, die Korneuburger
Gemeinderätin Patricia Katsulis.

"Ich freue mich sehr für weitere zwei Jahre Vorsitzende dieser großartigen Organisation sein zu dürfen. Als Junge Generation stehen wir vor großen Herausforderungen. Während die Kurz-ÖVP weiterhin Klientelpolitik betreibt und sich die Grünen ausschließlich als Beiwagerl türkiser Machtpolitik präsentieren, hat sich die aktuelle Gesundheitskrise zu einer massiven Arbeitsmarkt- und sozialen Krise entwickelt. Die einzigen Antworten der Regierung auf diesen Umstand sind Inszenierung und Almosenpolitik. Mehr denn je braucht es deswegen eine starke linke Opposition, die nicht zulässt, dass diese Krise auf dem Rücken derjenigen ausgetragen wird, die am meisten unter ihren Folgen leiden, während die Reichen und Mächtigen inklusive all ihrer Privilegien weiterhin geschützt werden", so O'Brien nach ihrer Wiederwahl.

Bundesfrauensprecherin Katsulis ergänzt: "Das männliche Krisenmanagement hat vollkommen versagt. Familien und insbesondere Frauen werden von der Regierung schamlos im Stich gelassen mit der Konsequenz, dass das Frauenbild wieder zurück in die 50er- Jahre katapultiert wird. Dass die Regierung nun beispielsweise den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze zurückfahren will mit dem Argument, dass die Arbeitslosigkeit gestiegen und die Betreuung nun sowieso von den Familien - gemeint sind hier natürlich die Frauen - übernommen werden kann, ist an Zynismus nicht zu überbieten. Wenn es um den Kampf für echte Chancengerechtigkeit  zwischen Frauen und Männern geht, haben wir mit dieser rückschrittlichen Bundesregierung jede Menge zu tun."


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