Leserbrief zu den Kälbertransporten

Sehr geehrte Damen und Herren,

besten Dank für die Berichterstattung zu den Aufdeckungen des VGT, die
nachweisen, dass Kälber aus der österreichischen Milchwirtschaft bis in
den Libanon transportiert und dort grausamst getötet werden. Es ist eine
Schande, für die Menschheit, wenn nur wenige Tage alte, nicht abgesetzte
(die Kälber tragen vereinzelt noch eine Nabelschnur!) Babys über
tausende Kilometer hinweg ins Ausland gekarrt werden. Während der
Transporte erhalten die Kälber nicht einmal Futterlösungen! Erkrankungen
als Folge der Strapazen (Trennung von der Mutter nach der Geburt,
geschwächtes Immunsystem infolge des Nährstoff- und Flüssigkeitsmangels,
Stress aufgrund der Transportbedingungen) sind die Folge. Die Mast
erfolgt mit Palmöl. Wann werden diese ohnehin illegalen Transporte
endlich verboten? Die Muttermilch von Kühen ist für Kälber gedacht. Es
ist an der Zeit das alle Verantwortlichen (Landwirte, Handel,
KonsumentInnen) ihr Handeln überdenken. Dem Klimawandel käme dies
jedenfalls sehr zugute.

https://www.tv21.at/l/im-schiffsbauch-in-den-tod-die-politik-weis-bescheid/