(Lifestyle) Von Frauen, für Frauen: Das süße Geheimnis der Confiserie Heindl

28.04.2021
Barbara Heindl zeigt beliebte Geschenkarrangements aus dem Muttertagssortiment der Confiserie Heindl
Barbara Heindl zeigt beliebte Geschenkarrangements aus dem Muttertagssortiment der Confiserie Heindl

Für Mama ist nur das Beste gut genug - darin sind sich die meisten Kinder, egal ob groß oder klein, einig. Auch wenn es sich viele Mütter sicherlich nicht eingestehen wollen: An diesem besonderen Tag erwarten sich die meisten eine kleine Aufmerksamkeit von ihren Kindern. Zu den beliebtesten Geschenken zählen in Österreich Blumen und Schokolade, regionaler Kauf gewinnt laut Handelsverband zunehmend an Bedeutung. In diesem Sinne läuft die Produktion in der Wiener Confiserie Heindl aktuell auf Hochtouren. Was die wenigsten wissen: Der Ehrentag der Mütter steht beim traditionsreichen Süßwarenhersteller nicht zuletzt unter dem Motto "Von Frauen, für Frauen" - denn die Heindl-Erfolgsgeschichte ist seit jeher weiblich geprägt.

 Mamas werden hierzulande am häufigsten mit Blumen/Pflanzen und am zweithäufigsten mit Schokolade/Süßigkeiten überrascht. Im Schnitt geben heimische Konsumenten 59 Euro für Muttertagsgeschenke aus. Mehr als die Hälfte der heimischen Konsumenten gab bereits im vergangenen Jahr an, verstärkt bei regionalen, österreichischen Geschäften und Webshops einzukaufen[1]. In diesem Sinne läuft auch der Betrieb in der Confiserie Heindl, die ausschließlich in Wien-Liesing fertigt, auf Hochtouren: Der Duft von gerösteten Haselnüssen, Kakao und karamellisiertem Zucker liegt in der Luft. Feinste Pralinen werden mit Nusskrokant, Pistazien-Marzipan, Rumtrüffel, Mousse au Chocolat oder Nougat Crisp befüllt, und einige Meter weiter gestalten die Mitarbeiterinnen eifrig individuelle Präsent-Kreationen aus bunten Blumen und Konfekt.

Heindl in weiblicher Hand

"Der Muttertag ist ein besonderer Tag für uns. Seit der Unternehmensgründung im Jahre 1953 blicken wir auf 68 erfolgreiche und vor allem weibliche Jahre zurück", sagt Barbara Heindl, Head of Sales and Marketing in der Confiserie Heindl. Was ihre Großeltern Maria und Walter Heindl 1953 in einer angemieteten Backstube in Wien begannen, ist heute ein etablierter Familienbetrieb mit rund 255 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 30 Filialen und weltweiten Export-Referenzen. Aktuell liegt der Frauenanteil bei 80 Prozent, 11 von insgesamt 16 Abteilungen stehen unter weiblicher Leitung. Während die Geschäftsführung von Andreas Heindl wahrgenommen wird, ist die restliche Führungsebene und kommende Heindl-Generation ausschließlich weiblich und bereits im Familienunternehmen tätig. So zeichnet Barbara Heindl für Marketing und Sales verantwortlich, ihre Schwester Caroline Wiesner-Heindl leitet den Heindl-SchokoClub mit rund 100.000 Mitgliedern. Nicole Heindl sorgt für die reibungslose Logistik der Confiserie, und Jeannine Heindl verantwortet das SchokoMuseum und zeigt dort die spannende Geschichte der Schokolade und die der Heindl-Dynastie. Barbara erläutert: "Diese Entwicklung wurde nicht von Beginn an gezielt angestrebt - 1953 war die Frauenquote ja noch ein unbekannter Begriff - sondern hat sich natürlich ergeben. Meinen Großeltern war es immer schon wichtig, nicht nur unternehmerisch erfolgreich, sondern auch ein menschlicher Arbeitgeber zu sein. Diese Philosophie führen wir nun fort und bemühen uns, für Frauen sowie Männer, die Vereinbarkeit von Arbeit und Kinderbetreuung sicherzustellen." So ist speziell unter den weiblichen Beschäftigten die Fluktuationsquote sehr gering - fast ein Drittel der Arbeitnehmerinnen sind länger als 10 Jahre und rund 15 Prozent länger als 15 Jahre bei Heindl tätig. "Wir konnten unser gesamtes Team während der gesamten Krise halten, darauf sind wir stolz. Letzten Monat haben wir sogar eine neue Filiale in der Galleria Landstraße in Wien eröffnet und unser Shop in Baden wurde kürzlich komplett renoviert und erstrahlt in neuem Glanz", ergänzt sie.

Österreichisches Unikat: Handgemachte Blumen-Konfekt-Kreation

Bei der Confiserie Heindl steht der Muttertag daher nicht zuletzt unter dem Motto "Von Frauen, für Frauen". Neben Pralinen-Klassikern wird in der Wiener Produktion der Fokus auf handgemachte Präsente mit viel Liebe zum Detail gelegt. Vor allem Kindern, die ihre Mama gerne mit etwas Selbstgebasteltem überraschen möchten, aber handwerklich wenig motiviert sind, greifen die fleißigen Heindl-Mitarbeiterinnen unter die Arme: Tag für Tag gestalten sie von Hand individuelle Blumen-Konfekt-Arrangements. "Diese Symbiose ist hierzulande einzigartig und kommt daher sehr gut an, die Produkte zählen Jahr für Jahr und quer durch Österreich zu unseren meistverkauften Artikeln rund um den Muttertag. Fast genauso beliebt sind Mischungen, die mit handverlesenen Pralinen- und Konfektsorten befüllt sind und passende Aufschriften wie Alles Gute oder Süße Momente tragen", lässt Barbara Heindl wissen. Sie ist zuversichtlich, dass die Pandemie der Muttertags-Euphorie keinen Abbruch tut. Die Heindl-Shops bleiben als systemrelevante Betriebe auch im Falle eines strengen Lockdowns geöffnet, alternativ können Köstlichkeiten über den hauseigenen Online-Shop bestellt werden. "Gerade in der aktuellen Zeit mit Home-Office und gleichzeitiger Kinderbetreuung müssen insbesondere viele Frauen mit hohen Mehrbelastungen umgehen. Umso schöner ist es dann, wenn die Kinder diese Mühen durch eine kleine Aufmerksamkeit wertschätzen", findet Barbara Heindl.

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