Ludwig/Hebein/Hanke: „Kurzparkzonen in Wien ab Dienstag aufgehoben“

16.03.2020

Stadt Wien und GaragenbetreiberInnen stellen zehntausene Pkw-Stellplätze zur Verfügung

Im Kampf gegen die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus setzt die Stadt Wien eine weitere Maßnahme und hebt die bestehende Kurzparkzonen-Regelung zeitlich begrenzt auf. Gebühren in Form von ausgefüllten Parkscheinen, Parkuhren oder digitale Zahlungen via Apps müssen somit ab morgen, Dienstag, in den bisherigen Kurzparkzonen nicht entrichtet werden. Parken ohne Parkschein ist damit erlaubt. Auch die maximale Abstellzeit muss von Betroffenen nicht beachtet werden. Anrainer- und Behindertenparkplätze sowie Ladezonen, Halte- und Parkverbote und andere Regelungen rund um das Abstellen von Autos gelten aber weiterhin. Mit dieser Maßnahme will die Stadt Wien große Menschenansammlungen in den Öffis und damit die Ansteckungsgefahr weiter reduzieren.

"Wir heben für die Dauer der Coronavirus-Ausnahmesituation die Kurzparkzonen auf", gab Bürgermeister Michael Ludwig heute bei der Verlautbarung der Maßnahme im Wiener Rathaus bekannt. "Möglich ist das, weil uns gelungen ist, dass in den Wiener Garagen sehr kostengünstige Stellplätze angeboten werden. Bereits ab Mittwoch werden 10.000 Garagenplätze für einen günstigen Tagestarif zu jeweils fünf Euro bereitstehen, bis zum Ende der Woche rechne ich damit, dass insgesamt rund 30.000 vergünstigte Stellplätze in Garagen zur Verfügung stehen werden", sagte Bürgermeister Ludwig.

"Die Aussetzung der Kurzparkzonen dient all jenen, die jetzt helfen und weiter zur Arbeit gehen müssen, um unsere Stadt am Laufen zu erhalten. Damit stellen wir in dieser Ausnahmesituation sicher, dass sie nicht von der Kurzparkregelung beeinträchtigt werden", fügte Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Birgit Hebein an. "Möglich wird diese hilfreiche Maßnahme durch die Kooperation mit Wiener Parkhausunternehmen, denen ich ausdrücklich danken will", ergänzt Finanzstadtrat Peter Hanke.

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