Ludwig nach Treffen der Landeshauptleute mit Bundeskanzler und Gesundheitsminister

Heute, Montag, trafen sich die Landeshauptleute mit Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober, um über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu beraten. Landeshauptmann und Bürgermeister Michael Ludwig wies im Rahmen der Pressekonferenz daraufhin, dass die schrittweise Öffnung des Handels am 8. Februar im Einklang mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ein Risiko gewesen sei, das man bewusst gemeinsam eingegangen sei. Der Beobachtungszeitraum sei noch zu kurz, um Schlüsse für zukünftige Maßnahmen zu ziehen. Klar sei jedoch, dass mit steigenden Temperaturen, auch Perspektiven für den Kultur- und Sportbereich sowie für die Gastronomie erarbeitet werden müssten. Daher werde man sich in zwei Wochen wieder zu Beratungen treffen. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen ein Perspektive, wie es weitergehen wird, unterstrich Ludwig.

Die Durchimpfung der Bevölkerung müsse oberste Priorität haben, doch solange dies nicht erreicht sei, müsse in Österreich möglichst viel getestet werden. Der Bürgermeister begrüßte den ab März möglichen so genannten "Wohnzimmertest" und wies auf die vielfältigen Testmöglichkeiten in Wien hin. So sei Wien derzeit in der Lage, täglich bis zu 50.000 Menschen in diversen Teststraßen zu testen. Darüber hinaus arbeite Wien an weiteren Testformaten wie etwa das in der vergangenen Woche präsentierte Projekt "Wien gurgelt - Schutzschirm Wien", das eine einfache Testung mittels PCR Test zuhause ermöglicht. "Es geht darum, das Testen möglichst einfach und leicht durchführbar zu machen", so Ludwig. Gleichzeitig sei es aber notwendig, den Menschen auch zu zeigen, dass man sich ihrer Sorgen und Nöte in punkto Arbeitsplatz annehme. Ludwig kündigte ein mehrere Millionen schweres Arbeitsmarktpaket der Stadt Wien an, das morgen, Dienstag, der Öffentlichkeit präsentiert wird.

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