Mediationsgespräche zur Bodenaushubdeponie führen zu Einigkeit in Gerasdorf

21.02.2018

Bgm. Alexander Vojta hat im zweiten Halbjahr 2017 durchgesetzt, die im Zuge der Einreichung eines Bodenaushubdeponieprojektes entstandenen

Probleme, in Mediationsgesprächen mit allen Beteiligten, nämlich den Deponiebetreibern Kovanda und Huf, der Bürgerinitiative "Lebenswertes Gerasdorf" sowie der Gerasdorfer Gemeindepolitik zu diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Alle Beteiligten machten einen Schritt aufeinander zu und somit konnte jetzt ein Generationenvertrag im Gemeinderat einstimmig beschlossen und von allen Beteiligten unterzeichnet werden.

In den Mediationsgesprächen haben alle Interessensgruppen Zugeständnisse gemacht und eine Lösung gefunden, die von allen mitgetragen werden kann. Im Rahmen einer Generationenvereinbarung wurden im wesentlichen die folgenden vier Hauptpunkte vereinbart:

Reduktion der Verkehrsbelastung: Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien beschließt die Beauftragung und Umsetzung eines Verkehrskonzeptes zur Entlastung der Bevölkerung der Stadtgemeinde.

Nur 18 Meter hoch: Die Deponiebetreiber Leopold Kovanda und Johannes Huf sagen eine Reduktion der Schütt­höhe der Deponie von möglichen 65 Meter auf maximal 18 Meter zu und übermitteln der Landesbehörde eine Antragseinschränkung.

15 Jahre sind genug: Die Deponiebetreiber Leopold Kovanda und Johannes Huf sagen eine Verkürzung der Deponie­laufzeit von möglichen 40 Jahren auf 15 Jahre zu und übermitteln der Landesbehörde eine Antragseinschränkung.

Naherholungsgebiet für Generationen: Die gesamte Fläche von 250.000 m2 steht der Gemeinde sofort nach Deponie-Ende für eine Dauer von 99 Jahren, das bedeutet für drei Generationen, als Grün- und Erholungsraum zur Verfügung. Sie wird ein wichtiger Bestandteil der Grünraumspange Bisamberg - Gerasdorf - Norbert Scheed Wald.

Die Mediationsgespräche konnten damit erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Teilnehmer sind der Meinung, dass die Mediationsgespräche auch ein Gesprächsklima geschaffen haben, in dem zukünftige Probleme leichter gemeinsam gelöst werden können.