Medizinischer Krisenstab der Stadt Wien trifft Beschluss zum Schutz der Wiener Spitäler

Die städtischen Akutspitäler sind die wertvollste Ressource im Fall des Ausbruchs einer CoVid-19 Epidemie. Bisher ist es in Wien gut gelungen, einen größeren Ausbruch dieser ansteckenden Krankheit zu verhindern. Nun setzt der medizinische Krisenstab der Stadt Wien weitere Schritte zur Sicherung der vollen Funktionsfähigkeit der Spitäler:

  • Es wird wienweit eine Reduktion des Betriebes von Lehr- und Universitätsbetrieben in den Spitälern vorbereitet und in den nächsten Tagen Schritt für Schritt realisiert. Betroffen davon sind ausschließlich Ausbildungsbereiche mit unmittelbarem Patientenkontakt.
    • Die Medizinische Universität Wien wird die Lehrtätigkeit an den Standorten im AKH auf ein absolutes Minimum reduzieren.
    • Gleiches gilt für die Pflegeberufsausbildung an diversen Standorten in den Wiener Spitälern.
    • Die Reduktion betrifft nicht die Bildungs- und Lehrtätigkeit außerhalb der Spitalsstandorte.
  • Die PatientInnen und ihre BesucherInnen in den Spitälern und auch in Wohn- und Pflegeeinrichtungen werden ersucht, bis auf weiteres auf PatientInnen-Besuche, soweit das möglich ist, zu verzichten. Der medizinische Krisenstab sieht derzeit (noch) keinen Bedarf für behördliche Einschränkungen, appelliert aber bewusst an das kollektive Verantwortungsbewusstsein in der Bevölkerung.