(NÖ Bez. Korneuburg) 50 Fahnen für den Kampf um jeden Arbeitsplatz

27.04.2021

Der diesjährige Tag der Arbeit steht ganz im Zeichen des Kampfs für Arbeitsplätze. Denn die Corona-Krise hat uns alles abverlangt. "Und sie hat auch in unserem Bezirk Korneuburg zu einem enormen Wirtschaftseinbruch mit Rekordarbeitslosigkeit geführt", sagt Bezirksvorsitzender StR Martin Peterl. "Das nicht einfach hinzunehmen, sondern aktiv für Arbeitsplätze zu kämpfen, Jobs zu sichern und neue zu schaffen, ist unser Auftrag. Es braucht eine Politik, die alle mitnimmt. Dafür stehen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz - das ist unsere Botschaft am 1. Mai!"

Die Corona-Krise fordert uns seit über einem Jahr. Dass die türkis-grüne Regierung hier keine Hilfe ist, in
der Krise herzlos agiert und sich weder für Jobs noch die Unterstützung von Gemeinden und lokalen Betrieben einsetzt, ist fahrlässig. Speziell die ÖVP ist längst in ihrem eigenen Sumpf aus Skandalen und Affären rund um Chatprotokolle und Postenschacher versunken. Sie kümmert sich nur mehr um sich selbst - oder um ihre Freunderln. In Korneuburg ist leistbares Wohnen unter dem ÖVP-Bürgermeister ein Fremdwort geworden, gebaut wird zwar auf Teufel komm raus - aber nur für die Wohlhabenden. Und daneben verscherbelt man das Korneuburger Familiensilber an Parteifreunde (Stichwort Stadtsaal), anstatt sich um stabile Arbeitsplätze, die Familien, die Kinder - kurz die "normalsterblichen" Bürgerinnen und Bürger in der Stadtgemeinde zu kümmern - während die Arbeitslosenzahl per Ende März auf über 2.900 gestiegen ist und dem nur 592 offene Stellen gegenüberstehen
.

Für uns SozialdemokratInnen ist klar: Wir dürfen Niemanden zurücklassen! Das ist unser Versprechen - seit über 130 Jahren. Mit der Aktion "50 Fahnen für den Kampf um jeden Arbeitsplatz" wollen wir symbolisch ein Zeichen setzen. Als Ort der Aktion ist nicht zufällig das Gelände der ehemaligen Schiffswerft Korneuburg gewählt. Die Schiffswerft hat weit über die Stadtgrenzen hinaus Arbeit geschaffen und so den Wohlstand in unserem Bezirk ermöglicht.

Mit der Aktion 40.000 für Langzeitarbeitslose können wir Jobs für jene schaffen, die es am Arbeitsmarkt
besonders schwer haben. So verhindern wir, dass Menschen in Armut rutschen. Und zugleich ist es eine
Hilfe für finanziell geschwächte Gemeinden und gemeinnützige Organisationen und Vereine, wenn sie geförderte ArbeitnehmerInnen einstellen können.

Es braucht einen Kurswechsel in Österreich. Es braucht Weitblick und soziales Gewissen in der Politik. "Wir SozialdemokratInnen sind diejenigen, die für eine solidarische Gesellschaft, für ein gerechtes Land kämpfen. Schaffen wir gemeinsam Chancen, Perspektiven und Zuversicht: Dafür stehen wir. Und dafür steht der Tag der Arbeit", so Bezirksvorsitzender StR Martin Peterl.
Hoch der 1. Mai!