Petition zur Erhaltung der Naturoase in Gerasdorf geht in die nächste Runde

Der Petitionsausschuss im Nationalrat einigt sich auf Einholung diverser Stellungnahmen
Auf Antrag der SPÖ einigten sich die Parteien heute im Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen auf die Einholung diverser Stellungnahmen. Geladen werden die Verbindungsstellen der Bundesländer, die Wirtschaftskammer, das Bundesministerium für Klimaschutz und das Bundeministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Sie sollen ihre Expertise bezüglich einer Änderung des Mineralrohstoffgesetzes abgeben.

Die diesbezügliche SPÖ-Petition "Naturoase statt Schotterwüste" zur Verhinderung einer Schottergrube in Gerasdorf wurde vom Nationalratsabgeordneten und Bürgermeister von Trumau Andreas Kollross, gemeinsam mit dem Obmann der SPÖ Gerasdorf, Stadtrat Michael Kramer und seinem Stellvertreter Stadtrat Robert Bachinger eingereicht.

"Unsere Petition soll das Wohlergehen für die Bewohner und Bewohnerinnen aus den unterschiedlichsten Gemeinden in ganz Österreich sicherstellen. Die Eignungszonen zum Abbau von Kies wurden in den 60ern festgelegt. Das Konzept ist völlig überholt und muss geändert werden.", äußert sich der SP-Petitionssprecher und Bürgermeister von Trumau Andreas Kollross kritisch.

"Die Lebensqualität der Geradorfer und Gerasdorferinnen muss langfristig und über Generationen hinweg erhalten bleiben. Der Abbau von Kies im Herzen der Gemeinde würde diese Lebensqualität zerstören. Um das zu verhindern, hat sich der Gerasdorfer Gemeinderat einstimmig gegen das eingereichte Projekt ausgesprochen.", so der Obmann der SPÖ-Gerasdorf Michael Kramer.

Zur besseren Überprüfung der bestehenden Eignungszonen und ihrer Wirkung auf bestehende und zukünftige Wohngebiete und Naturräume, werden nun Stellungnahmen für eine adäquate Änderung des Mineralrohstoffgesetz eingeholt. Währenddessen rufen Kollross und Krämer die Bevölkerung auf "die Petition zu unterstützen und ein Zeichen zum Erhalt der Lebensqualität zu setzen."