Positiver UVP-Bescheid für S 8 eingelangt

17.04.2019

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Die Marchfeld Schnellstraße steht für weniger Durchzugsverkehr und höhere Lebensqualität

Der positive Bescheid der Umweltverträglichkeits-Prüfung durch das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) bestätigt: Die S 8 Marchfeld Schnellstraße bietet bestmöglichen Schutz für Mensch und Umwelt - und das sowohl im Bau als auch für die spätere Betriebsphase. "Mit dem positiven Bescheid haben wir bei der S 8 einen wesentlichen Projektmeilenstein erreicht", sagt Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. "Gemeinsam mit der S 1 Außenring Schnellstraße, entsteht mit der S 8 eine qualitativ hochwertige und vor allem leistungsfähige Schnellstraßenanbindung für das Marchfeld." Als nächster Schritt reicht die ASFINAG in den kommenden Monaten zu den Wasserrechts- und Naturschutz-Verfahren ein.

Mit der S 8 werden die Gemeinden an der B8 Angerer Straße vom Durchzugsverkehr entlastet. Davon profitieren sowohl tausende Pendlerinnen und Pendler als auch Anrainerinnen und Anrainer. Die S 8 wird von Gänserndorf kommend mit einer Länge von rund 14 Kilometer zwischen den bestehenden Knoten Raasdorf und Süßenbrunn in die S 1 einmünden. Damit bilden beide Schnellstraßen zukünftig ein hochwirksames Verkehrssystem für die gesamte Ostregion. Die S 8 dient so der infrastrukturellen Erschließung der Region und ist für die Standortsicherung des Marchfelds von großer Bedeutung. 310 Millionen Euro investiert die ASFINAG in die Errichtung der S 8 Marchfeld Schnellstraße.