Korneuburger Facebook-Streit endet mit ÖVP-Schuldeingeständnis

22.03.2021

"Von einem Versehen oder einem Irrtum kann keine Rede mehr sein", betont SPÖ-Bezirksvorsitzender Martin Peterl angesichts des Schuldeingeständnisses der VP-Vizebürgermeisterin Helene Fuchs-Moser im Rechtsstreit um einen Facebook-Kommentar. Fuchs-Moser hatte im Oktober 2019 ein Posting von Peterl mit "Blödes Schwein" kommentiert. Der Kommentar wurde nach kurzer Zeit wieder gelöscht und als Versehen dargestellt.

"Es ist sehr schade, dass es einen Richter braucht, damit die VP-Vizebürgermeisterin zu ihrer eigenen Aus-sage steht und auf Ausreden verzichtet", kommentiert Peterl, den letzte Woche, geschlossenen Vergleich und ergänzt: "Mit einer ernstgemeinten Entschuldigung von Fuchs-Moser hätten wir uns den Gang vor Gericht ersparen können. Aber ein solches Verhalten muss auch politische Konsequenzen haben. Für mich ist Fuchs-Moser damit endgültig rücktrittreif."

Der Rechtsstreit zwischen Peterl und Fuchs-Moser endete am Donnerstag mit einem Vergleich, mit dem Fuchs-Moser nicht nur die Schuld eingestanden, sondern auch alle Anwaltskosten übernommen hat.


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