Sima startet großen Ideenwettbewerb für Begrünung des öffentlichen Raums in der Millionenstadt

21.03.2021
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Raus aus dem Asphalt - 2021 als Start der größten Begrünungsoffensive für Plätze und Straßen

Raus aus dem Asphalt! - Viel mehr Grün auf Wiens Plätzen und Straßen! - Das ist das Ziel von Planungsstadträtin Ulli Sima, die seit November für die Gestaltung des öffentlichen Raums zuständig ist. "Es gibt viele Straßenzüge und Plätze, wo es wenig praktikable Möglichkeiten gibt, zu begrünen. Vielfach verunmöglichen die technischen Einbauten für Strom, Gas oder Wasser in unserer Millionenstadt Baumpflanzungen oder machen sie enorm teuer. Auch Tiefparkgaragen oder U-Bahn-Trassen verunmöglichen oft Baumpflanzungen. Wir suchen daher neue, innovative Möglichkeiten, mehr Begrünung in die - auch oft sehr engen - Straßenzüge und auch auf Plätze zu bringen und ich hoffe dabei auf breite Beteiligung der Bevölkerung", so Sima. Sie hat daher nun zu Frühlingsbeginn einen großen Ideenwettbewerb für ganz Wien ins Leben gerufen, Partner der Aktion ist die Kronen Zeitung.

Bis zum 16. Mai 2021 können alle ihre ganz persönlichen Ideen einreichen. Eine Fach-Jury prüft die Vorschläge auf Umsetzbarkeit. Zusätzlich wird es ein Publikums-Voting geben. "Wir wollen für die Klimamusterstadt neue Standards in Sachen Begrünung von Straßen und Plätzen gehen und ich möchte die Wienerinnen und Wiener aktiv einbinden. Jeder freut sich über mehr Grün im öffentlichen Raum. Es gibt schon ein paar gute Beispiele, wie innovative Gräser- oder Blumenbeete an der linken Wienzeile, aber mir ist das noch viel zu wenig und daher wollen wir heuer eine große Offensive starten. Das Jahr 2021 wird somit der Auftakt für die größte Begrünungsoffensive Wiens", so der Plan der neuen Planungsstadträtin. Man wolle Asphaltflächen aufbrechen und den Entsiegelungsgrad im öffentlichen Raum massiv erhöhen. "Wir wollen Hitzeinseln bekämpfen, die aufgrund des globalen Klimawandels immer mehr zur Belastung für Städte werden. Die längst auch bei uns spürbaren Auswirkungen des globalen Klimawandels erfordern neue Antworten auf die Gestaltung des öffentlichen Raums. Und genau diese suchen wir nun gemeinsam mit der Bevölkerung und auch mit den FachexpertInnen", so Sima.

SchülerInnen und StudentInnen gefragt

Sima will dazu auch Schulklassen und StudentInnen ansprechen, sich an der Ideenfindung zu beteiligen. "Wir bauen heute die Stadt von morgen, wir gestalten sie für die nächsten Generationen und daher wollen wir gerade auch die jungen Menschen einbinden", so Sima.

Nächster Schritt: Aufruf an Fachpublikum

Neben dem Ideenwettbewerb wird es ab Mitte April auch eine "Challenge Begrünungsmaßnahmen im öffentlichen Raum" für das Fachpublikum geben. Hier werden nationale wie auch internationale Fachleute eingeladen, ihre Vorschläge einzureichen.

Details, Zeitplan für den Ideenwettbewerb - Start am 21. März

Über die Website wienwirdwow.at können sich nun alle registrieren und ihre Begrünungs-Ideen einreichen. Der Ideenwettbewerb startet mit 21. März 2021 und wird bis zum 16. Mai 2021 laufen. Wer mitmachen will, macht ein Foto, eine Skizze, ein Video und eine Kurzbeschreibung des Vorschlags und lädt die Unterlagen ganz einfach über die Plattform www.wienwirdwow.at hoch. Es gibt vier Kategorien, in denen eingereicht werden kann. Eine Fachjury aus ExpertInnen der Stadt Wien sortiert dann die Ideen auf ihre Machbarkeit. Zusätzlich gibt es ein Publikums-Voting, bei dem die Wienerinnen und Wiener die besten Ideen bewerten können. Die Sieger-Projekte werden umgesetzt. Die vielen guten Ideen sollen als "best practice-Beispiele" auch als Vorbilder für künftige Gestaltungsmaßnahmen in der Stadt gelten.

"Wir wollen mit unserem Wettbewerb auch Bewusstsein schaffen, aufzeigen was gut, was weniger gut funktioniert und gemeinsam neue Wege entwickeln", so Sima. Sie bedankt sich bei den Dienststellen der Stadt Wien, die ihre Begrünungsoffensive tatkräftig unterstützen. Die Siegerideen werden alle präsentiert, je nach Corona-Lage, im Rahmen einer Ausstellung oder online.

Alle Infos, Teilnahmebedingungen, Bewertungskriterien und Details zum Wettbewerb auf www.wienwirdwow.at.

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