Situation der weltweiten CHRISTENVERFOLGUNG

FOTO (A.Hochmuth): Prof. Josef Höchtl im Gespräch mit dem in der EU für die FREIHEIT der Religionsausübung Verantwortlichen Jan FIgel (eh. EU-Kommissar und eh. Außenminister der Slowakei)
FOTO (A.Hochmuth): Prof. Josef Höchtl im Gespräch mit dem in der EU für die FREIHEIT der Religionsausübung Verantwortlichen Jan FIgel (eh. EU-Kommissar und eh. Außenminister der Slowakei)

"245 Millionen CHRISTEN werden weltweit verfolgt-Gespräch von VV-Präsident Josef HÖCHTL mit EU-Beauftragten (eh.EU-Kommissar) Jan FIGEL

"80 Prozent ALLER religiösen Angriffe weltweit richten sich gegen Christen"- "NEIN zum SCHWEIGEN bzw. VERSCHWEIGEN"

Beim bisher letzten Gespräch zwischen dem Völkerverständigungspräsidenten Prof. Dr. Josef HÖCHTL und seinem slowakischen Freund und gegenwärtigen in der EU für die FREIHEIT der Religionsausübung Verantwortlichen Jan FIGEL (Anmerkung: er war auch früher der eh. EU-Kommissar für BILDUNG und trat bereits vor der Völkerverständigungsgesellschaft auf) stand die erschrecklich steigende CHRISTENVERFOLGUNG im Mittelpunkt. Höchtl war als langjähriger Menschenrechtssprecher der ÖVP im Nationalrat stets weltweit für die Religionsfreiheit aktiv.

Zentrales Ergebnis der Analyse der beiden: "80 Prozent aller religiösen Angriffe weltweit richten sich gegen Christen". Sie sprechen von einer regelrechten "Christianophobie" und meinen damit die " irrationale Furcht vor oder Hass gegenüber Christen oder dem Christentum im Allgemeinen". Der Begriff beinhaltet auch anti-christliche Voreingenommenheit und manifestiert sich in der schrittweisen Marginalisierung von Menschen mit christlichen Überzeugungen."

Zahlreiche Fälle beinhalten zum Beispiel die Verspottung oder Verhöhnung des christlichen Glaubens, die Entfernung christlicher Symbole oder das Verbot, diese selbst zu tragen, wie auch Attacken auf den Glauben in Film und Fernsehen. Die Verfolgung von als "politisch inkorrekt" bezeichnete Positionen, die wesentlich zum christlichen Glauben gehören - ist leider in etlichen Ländern massiv."

Zu den zentralen Menschenrechten gehört die RELIGIONSFREIHEIT. Hier gilt es nach FIGEL und HÖCHTL national und international mehr darauf zu achten. Einen Appell an ihre Politikerkollegen/-kolleginnen und an alle engagierten Christen richten sie mit der Überlegung: "Vielleicht wegen einer instinktiven Zurückhaltung, über Religion zu sprechen, oder weil es nicht der politisch korrekten europäische Haltung entspricht", ist dieses Thema vielfach nicht aufgegriffen worden. Damit muss SCHLUSS sein "!! Es darf nicht ein Achselzucken sein, wenn man ein derartiges Verhalten merkt, sondern ein MUTIGES Ansprechen dieser Menschenrechtsverletzung." Konkret: "NEIN zum SCHWEIGEN bzw. VERSCHWEIGEN"

Der Weltverfolgungsindex 2018 verzeichnete über 215 Millionen Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Innerhalb eines Jahres zeigt der Index 2019 eine Erhöhung auf mehr als 245 Millionen. Besonders schlimm trifft es die Christen in Asien: dort leidet jeder dritte Christ unter Verfolgung.