Spektakuläre Einhebung des 180-Tonnen-Ersatztragwerks für die Heiligenstädter Brücke

31.10.2021

Nach präzisen Planungen und intensiven Vorbereitungen wurde heute Vormittag das 180 Tonnen schwere Ersatztragwerk für die Heiligenstädter Brücke eingehoben. Sie dient während der Sanierung der Brücke zur Verkehrsumleitung und bleibt danach als attraktive Rad- und Fußverbindung erhalten. "Das war echt eine technische Meisterleistung, danke an alle Beteiligten. Ich freue mich, dass wir nach der notwendigen Sanierung der Heiligenstädter Brücke das Tragwerk für einen wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz nützen können", so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Auf beiden Seiten des Donaukanals wird es künftig attraktive Abfahrtsrampen geben, damit wird die Verbindung zwischen Döbling und Brigittenau für RadfahrerInnen und FußgängerInnen verbessert und eine barrierefreie Anbindung an den Donaukanal ermöglicht. Die Rampen haben eine Nutzbreite von 3,50 m und werden jeweils rund 132 m lang sein, die Rad- und Gehwege werden 4,5 m.

Technisch und logistische Meisterleistung

Das Strahltragwerk wurde in den letzten Tagen in zwei Teilen mit Schwertransportern antransportiert, vor Ort zusammen gebaut und mittels selbstfahrendem Schwertransport-Geräten vom Lagerplatz auf die Heiligenstädter Brücke gefahren. Nach abschließenden Arbeiten am Stahltragwerk und der Montage von Gerüsten wurde das Tragwerk heute Vormittag schließlich mit Mega-Kränen eingehoben. "Dieses Bauvorhaben ist technisch und logistisch eine große Herausforderung. Mit dem Einhub wird durch großes Geschick und Anstrengung aller Beteiligten ein wichtiger Zwischentermin eingehalten", so Nikolaus Hejda, Leiter der Bauabwicklung der Abteilung Brückenbau und Grundbau. Die neue Brücke ist 94 m lang.